Am 10. August 2026 erstrahlte der Himmel über Buenos Aires in einem beeindruckenden Schauspiel: Sechs moderne F-16-Kampfjets starteten von Río Cuarto nach Morón, um den 114. Jahrestag der Militärflugschule zu feiern. Ein historischer Meilenstein für die Modernisierung der argentinischen Streitkräfte.

Ein Himmel voller Stolz und Technologie

Am Montag, dem 10. August 2026, wurde die argentinische Hauptstadt Zeuge einer imposanten Luftparade. Die argentinische Luftwaffe (Fuerza Aérea Argentina) feierte den 114. Jahrestag der Gründung der Militärflugschule (Escuela de Aviación Militar) – und die Hauptrolle spielten die modernen F-16-Kampfjets.

Der Luftkorridor begann um 9:45 Uhr und führte über symbolträchtige Orte wie den Obelisco, den Aeroparque Jorge Newbery, die Uferpromenade Costanera Norte und das Estadio Monumental de River. Insgesamt nahmen mehr als 30 Flugzeuge an der Parade teil, ergänzt durch einen Bodenumzug. Angeführt wurde die Veranstaltung von Verteidigungsminister Carlos Alberto Presti und dem Luftwaffenchef, Brigadegeneral Gustavo Javier Valverde.

Der Start in Río Cuarto

Der Weg in den Himmel von Buenos Aires begann jedoch viel früher. Um 9:00 Uhr fand am Materialareal Río Cuarto (Militärflugplatz Las Higueras) eine Zeremonie statt, bevor die sechs F-16-Jets zur Militärbasis Morón aufbrachen. Diese Basis entwickelt sich zu einem zentralen operativen Knotenpunkt für die Einführung der neuen Waffensysteme – ein historischer Schritt für die argentinische Militärluftfahrt, die jahrzehntelang ohne überschallschnelle Kampfflugzeuge auskommen musste.

Was sind die F-16-Kampfjets?

Die F-16 Fighting Falcon ist ein überschallschnelles Mehrzweckkampfflugzeug, das ursprünglich in den USA entwickelt wurde und weltweit in zahlreichen Luftwaffen im Einsatz ist. Argentinien erwarb 24 Einheiten aus Dänemark im Jahr 2024. Die erste Tranche von sechs Flugzeugen traf im Dezember 2025 ein; eine zweite Tranche mit sechs weiteren Jets wird für September 2026 erwartet. Damit soll die gesamte Flotte von 24 Maschinen die Verteidigungsfähigkeit des Landes nachhaltig stärken.

Geschichte, Tradition und Glückwünsche

Der Gedenktag geht auf den 10. August 1912 zurück, als Präsident Roque Sáenz Peña per Dekret die Militärflugschule in El Palomar (Provinz Buenos Aires) gründete. Pioniere wie Jorge Newbery, Namensgeber des Stadtflughafens von Buenos Aires, trieben diese Entwicklung voran. Im Jahr 1954 wurde dieses Datum offiziell zum Tag der argentinischen Luftwaffe erklärt.

Die Feierlichkeiten reichten über die Hauptstadt hinaus: In San Luis nahm der Vizegouverneur an einer Gedenkveranstaltung teil, wie die lokale Nachrichtenagentur Agencia San Luis berichtete. Auch die Familie des argentinischen Tourenwagens (ACTC) schloss sich den Glückwünschen an und würdigte den Mut der Flieger im Falklandkrieg sowie die historische Verbindung zur Motorsport-Community, so die offizielle Website des TC.

Weitere Quellen: Infobae und Puntal.

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