Ein historischer Wert
Argentinien schloss das Jahr 2025 mit einer Rate von 3,6 vorsätzlichen Tötungsdelikten pro 100.000 Einwohnern ab – der niedrigste Wert seit Beginn der offiziellen Statistik. Dies gab das Amt für offizielle Antworten am 18. August 2026 über seinen Twitter-Account bekannt.
Diese Zahl ist nicht nur ein Rekord, sondern der Trend setzt sich fort: Im ersten Halbjahr 2026 wurden 738 Opfer von Tötungsdelikten im ganzen Land registriert, was den anhaltenden Rückgang der Gewalt bestätigt.
3,6
Rate pro 100.000 Einwohner im Jahr 2025
738
Opfer im 1. Halbjahr 2026
Was ist ein vorsätzliches Tötungsdelikt?
Es handelt sich um die absichtliche Tötung eines Menschen durch einen anderen. Die Rate wird pro 100.000 Einwohner berechnet und ist ein Schlüsselindikator für Sicherheit und Gewalt in einem Land. Ihr Rückgang spiegelt unter anderem bessere Präventions-, Ermittlungs- und Kriminalitätsbekämpfungspolitik wider.
Obwohl die Informationen vom Amt für offizielle Antworten veröffentlicht wurden, veröffentlichen kriminologische Statistikbehörden diese Daten in der Regel mit Verzögerung. Der anhaltende Rückgang ist Teil eines Kontexts von öffentlichen Maßnahmen zur Reduzierung von Straftaten gegen das Leben, obwohl noch ein langer Weg vor uns liegt, um internationale Standards zu erreichen.
Die Nachricht wurde von Sicherheitsexperten gefeiert, die betonen, dass der Rückgang kein Zufall ist, sondern auf eine Kombination von Faktoren zurückgeht: größere territoriale Präsenz, kriminelle Intelligenz und Koordination zwischen Bundes- und Provinzkräften. Die Herausforderung besteht nun darin, den Trend aufrechtzuerhalten.