Der 45-jährige Australier Simon Peter Carman hat vor dem Provinzgericht von Pattaya seine Unschuld in einem erschütternden Fall ausgesprochen. Ihm wird vorgeworfen, die Jugendliche Tunchanok Donhomla im Juni 2026 erstickt und ihren Körper in einem Koffer transportiert zu haben. Der Fall sorgt international für Aufsehen, da er die rechtlichen Herausforderungen bei Verbrechen von Ausländern in Thailand beleuchtet.

JUSTIZ-REPORT

Schockierender Fall in Pattaya: Australier plädiert auf nicht schuldig

Ein detaillierter Blick auf einen Fall, der die thailändische und australische Gemeinschaft erschüttert hat.

Der Vorfall und die Anklage

Die Ermittlungen begannen im Juni 2026, nachdem die Vermisstenanzeige für die 17-jährige Thailänderin Tunchanok Donhomla eingereicht worden war. In einem grausamen Twist fanden die Behörden die Leiche des Mädchens in einem Koffer. Die Obduktion ergab, dass die Todesursache Ersticken (Ersticken durch Druck auf die Atemwege) war.

Laut Berichten der Staatsanwaltschaft stützt sich die Beweisführung maßgeblich auf Videoaufnahmen von Überwachungskameras (CCTV). Diese Aufnahmen vom 25. Juni zeigen den Angeklagten, Simon Peter Carman, wie er in den frühen Morgenstunden gemeinsam mit dem Opfer ein Apartment in Pattaya (einer bekannten Küstenstadt in Thailand) betritt. Dieselbe Nacht zeigt die Kamera, wie er das Gebäude mit einem großen schwarzen Koffer verlässt.

Zusammenfassung der Prozessdaten

Person Vorwürfe Ort des Geschehens
Simon Peter Carman (45) Mord, Leichenverschleierung, Transport einer Minderjährigen zu unanständigen Zwecken Pattaya, Thailand

Die Verteidigungsstrategie

In einem veröffentlichten Verhörvideo behauptet Carman, er habe in Notwehr gehandelt. Der Beschuldigte gibt an, dass das Opfer ihn mit einem Messer bedroht habe, was letztlich zu der fatalen Eskalation geführt habe. Diese Version der Ereignisse steht im krassen Gegensatz zu den Beweisen der Anklage.

Quelle der Informationen: The Guardian