29/07/2026 04:18 - Deportes
Am Dienstag, den 28. Juli 2026, verlor der argentinische Verein Tigre (aus der Stadt Victoria in der Provinz Buenos Aires) mit 1:2 gegen Nacional de Montevideo aus Uruguay. Das Rückspiel in der Qualifikationsrunde der Copa Sudamericana (dem südamerikanischen Pendant zur Europa League) endete mit einer Niederlage, doch der deutliche 3:0-Sieg im Hinspiel im Gran Parque Central in Montevideo sicherte Tigre den Einzug ins Achtelfinale mit einem Gesamtergebnis von 4:2.
Die Begegnung, geleitet vom brasilianischen Schiedsrichter Flavio De Souza, war von hoher Spannung geprägt. Der nächste Gegner von Tigre in der K.o.-Phase wird der überraschende Montevideo City Torque sein, der sich gegen Gremio durchsetzte.
In der 11. Minute der ersten Halbzeit erhielt Gonzalo 'Pity' Martínez den Ball nahe der Mittellinie. Nach einigen Dribblings nach hinten versuchte der Mittelfeldspieler einen Querpas, der jedoch keinen Mannschaftskollegen, sondern den gegnerischen Stürmer Maximiliano Gómez erreichte. Gómez zögerte nicht und schoss aus der Distanz ein, um die Führung für Nacional zu erzielen.
Dieser Fehler überschattete den Abend des ehemaligen River Plate und Huracán-Spielers. Später ließ er seiner Frustration in den sozialen Netzwerken freien Lauf.
Das Spiel war auch außerhalb des Platzes von Vorfällen begleitet. Wie TN berichtete, verstärkten die Behörden der Provinz Buenos Aires die Kontrollen für die Fans von Nacional im Gebiet von Tecnópolis (Villa Martelli). Bussen und Gepäck wurden durchsucht.
Dieser Schritt folgte auf einen gewalttätigen Vorfall eine Woche zuvor in Uruguay, als ein Bus mit Tigre-Fans auf der Ruta 1 und Avenida Cibils beschossen wurde. Ein Fan wurde durch einen 9-mm-Projektil in Arm und Hand verletzt, wie er nach seiner Rückkehr nach Buenos Aires berichtete.
Trotz seines schweren Fehlers auf dem Rasen erreichte Tigre die nächste Runde, und Pity Martínez meldete sich auf Instagram mit einer energiegeladenen Botschaft. Voller Erleichterung über die Qualifikation und Wut über seine eigene Leistung postete er:
A 8vos y que la ch... todos, Vamos matador!!!
Die Widmung (auf Deutsch etwa: Im Achtelfinale und zum Teufel mit allen, Los Matador!!!) verbreitete sich rasend schnell und zeigte die Mischung aus Erleichterung und Frustration.
Alfredo S. Quiroga