30/07/2026 09:18 - Deportes
Am 29. Juli 2026 verlor River Plate im Estadio Juan Carmelo Zerrillo mit 0:1 gegen Gimnasia y Esgrima La Plata. Das entscheidende Tor erzielte Alexis Steimbach in der 80. Minute nach Vorlage von Maximiliano Zalazar. Damit kassierte River die zweite Niederlage in Folge im Torneo Clausura 2026 – ein Negativrekord, der bis ins Jahr 1995 zurückreicht.
Damals, vor 31 Jahren, verlor River unter Trainer Carlos Babington die ersten beiden Partien gegen Lanús und Rosario Central und beendete die Saison auf Platz 10. Der schlechteste Start in der Profi-Ära war 1994 mit drei Auftaktpleiten. Nun droht eine ähnliche Entwicklung, doch der Wettbewerb steht noch am Anfang.
Trainer Eduardo Coudet, der nach einer zweiwöchigen Sperre wieder an der Seitenlinie stand, zeigte sich in der Pressekonferenz offen und ehrlich. Er analysierte die schwierige Phase des Teams, das im gesamten Halbjahr bereits drei Pflichtspiele in Folge verloren hat – inklusive des Ausscheidens aus der Copa Argentina.
„River gibt dir weder Zeit noch Spielraum. Man muss gewinnen, und zwar viel. Es ist eines der Male, wo es mir am schwersten gefallen ist, eine Mannschaft so spielen zu lassen, wie ich es mir vorstelle.“
Coudet betonte, dass das Team zwar viel Ballbesitz habe, aber in den letzten 30 Metern die Durchschlagskraft fehle: „Uns fehlt der entscheidende Pass, der bei River einfach anders sein muss.“ Zudem forderte er drei bis vier Neuzugänge, um den Kader, der viele junge Spieler umfasst, zu verstärken.
Die Partie gegen Gimnasia brachte auch körperliche Rückschläge: Die Leistungsträger Marcos Acuña und Mauro Arambarri mussten verletzt ausgewechselt werden. Schiedsrichter der Begegnung war Leandro Rey Hilfer. Bester River-Spieler laut Bewertung war Joaquín Freitas mit einer Note von 6.
Trotz der schwierigen Lage ist das Torneo Clausura noch jung. Am kommenden Sonntag um 19:15 Uhr (Ortszeit) empfängt River im legendären Estadio Monumental den Club Rosario Central. Ein Sieg wäre enorm wichtig, um die Wende einzuleiten. Die Fans hoffen auf eine Reaktion – und auf die versprochenen Verstärkungen.
Quellen: ESPN und TyC Sports
Alfredo S. Quiroga