Die 21-jährige Tennisspielerin gewann die DC Open gegen die Weltranglisten-Dritte Jessica Pegula. Dieser erste WTA-Titel katapultiert sie in die Top 20 und löst in ihrer Heimat eine wahre Tennis-Euphorie aus – mit Lob von Präsident Ferdinand Marcos und Box-Legende Manny Pacquiao.

Ein historischer Sieg für den philippinischen Sport

Der 3. August 2026 wird für immer im Gedächtnis des Sports bleiben. Die junge Hoffnung Alexandra Eala, gerade einmal 21 Jahre alt, sicherte sich ihren ersten Turniersieg auf der WTA-Tour bei den DC Open. Im Finale besiegte sie die Weltranglistendritte, die US-Amerikanerin Jessica Pegula, mit 4-6, 6-4, 6-0 – ein Match, das wegen Regen unterbrochen wurde und das die Filipina nach der Pause mit überwältigender Entschlossenheit für sich entschied.

Eala drehte nicht nur einen Rückstand, sondern zeigte aggressives Grundlinienspiel und einen dominanten Aufschlag mit links, der die heimischen Fans verstummen ließ und die philippinischen Anhänger auf den Rängen jubeln ließ. Mit diesem Erfolg verlängerte sie ihre Siegesserie gegen Top-10-Spielerinnen auf fünf Partien – zuvor hatte sie bereits Größen wie Elena Rybakina, Elina Svitolina und Iga Świątek bezwungen.


Der Weg der Kämpferin

Ealas Erfolg ist eine Geschichte der Überwindung. Sie stammt aus einer angesehenen Familie und lernte das Tennisspielen auf bemalten Basketballplätzen in Quezon City. Mit 13 Jahren machte sie den Sprung an die Spitze, als sie ein Stipendium an der Rafa-Nadal-Akademie in Spanien erhielt, wo sie ihr Talent für die Konkurrenz mit den Besten der Welt verfeinerte.

Ein ganzes Land im Ausnahmezustand

Der Triumph löste auf den Philippinen eine regelrechte „Tennis-Fieber“ aus. Präsident Ferdinand Marcos empfing sie im Malacañang-Palast. Sogar Box-Legende Manny Pacquiao nannte sie „unsere neue Champion“ und lobte ihr „philippinisches Herz“ nach dem Comeback.

Von Wimbledon zu den DC Open

Diese monumentale Wirkung ist kein Zufall. Bereits im Juli 2026 hatte Eala bei Wimbledon für Aufsehen gesorgt, als sie als erste Filipina überhaupt in einem Grand-Slam-Turnier so weit kam – sie besiegte die damalige Titelverteidigerin Iga Świątek auf dem Centre Court in zwei Sätzen. Ihre Rückkehr nach Manila wurde wie ein Heldenempfang gefeiert, und nun melden die örtlichen Tennisakademien einen massiven Anstieg der Anfragen; die Plätze sind vollständig ausgebucht.

Gegenüber der Presse zeigte sich Eala dankbar: „Ich bin sehr glücklich, meine Erfolge mit dem Land teilen zu können. Wie wir sagen: tagumpay nating lahat (das ist unser Sieg).“ Mit diesem Titel wird Eala auf Platz 20 der WTA-Weltrangliste klettern – ein beispielloser Meilenstein für ihre Nation.

Männlicher Triumph in Washington

Im Herrenwettbewerb desselben Turniers holte auch der US-Amerikaner Taylor Fritz als an Position drei gesetzter Spieler den Pokal. Er besiegte den erst 19-jährigen Spanier Rafael Jodar knapp mit 7-6 (2), 6-4. Dieser Sieg gibt Fritz wichtige Impulse für die US Open, wo er hofft, die Durststrecke der US-Amerikaner bei Grand-Slam-Turnieren der Herren zu beenden, die seit Andy Roddick im Jahr 2003 andauert.

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