Ein technischer Hammer: Der Geradeaus-Modus versagt
Der Auftakt zum Formel-1-Wochenende ist für Fernando Alonso denkbar schlecht verlaufen. Wie die Fachseite @formularacers auf der Plattform X (ehemals Twitter) meldet, hat Aston Martin eingeräumt, dass der Geradeaus-Modus (Straight-Line-Modus) am Auto des Spaniers in der ersten Sprint-Qualifikationsphase (SQ1) nicht richtig funktionierte. Das berichtete das Portal am 21. August 2026.
Was ist der Geradeaus-Modus überhaupt?
Um in der Formel 1 konkurrenzfähig zu sein, braucht es mehr als nur einen starken Motor. Der Geradeaus-Modus ist ein ausgeklügeltes System, das die Motorcharakteristik und die Aerodynamik so abstimmt, dass der Wagen widerstandsarm über die Geraden fliegt. Durch diese Einstellung wird der Luftwiderstand (Drag) reduziert, was in der Regel mehrere Stundenkilometer an Tempo in den Hochgeschwindigkeitspassagen freisetzt. Wenn diese System ausfällt, bleibt das Auto deutlich hinter der optimalen Pace – besonders auf den langen Geraden der Strecke ist das ein erheblicher Nachteil.
Die Panne betraf laut den Informationen nur das Fahrzeug von Alonso. Ob das System noch rechtzeitig für die nachfolgenden Qualify-Segmente (SQ2 und SQ3) repariert werden konnte, wurde zunächst nicht offiziell bestätigt. In einer Kategorie, in der oft nur Hundertstel- und Tausendstelsekunden über die Startposition entscheiden, kann ein solcher Defekt das komplette Rennwochenende erheblich erschweren – von der Fights um die Pole Position bis zum Endrang im Sonntagsrennen.
Bislang gab es keine weiteren Aussagen von Aston Martin, allerdings ist zu erwarten, dass die Mechaniker im Fahrerlager alles daran setzen, das Problem so schnell wie möglich zu beheben. Die Zeit für ein erfolgreiches Qualifying ist begrenzt, das Team wird also unter Hochdruck arbeiten, um Alonso wieder die volle Leistungsfähigkeit des Boliden zu geben.
#Formel1 Technik Fernando Alonso – Quelle: @formularacers