Ein emotionaler Krimi in Monza
Franco Colapinto, das aufstrebende Talent aus Pilar (einem Vorort von Buenos Aires), bewies am 6. September 2026, dass er das Zeug zum Top-Piloten hat.
Der Große Preis von Monza ist für jeden Rennfahrer heilig – es ist der "Tempel der Geschwindigkeit". Colapinto startete mit einer unglaublichen Energie und schaffte es in den ersten Runden, sich auf dem 3. Platz zu positionieren. Es sah nach einem historischen Tag für Argentinien aus, doch dann kam der Moment des Schreckens: Ein Fehler in einer der berühmten Schikanen (kurze, künstliche Kurvenfolgen zur Geschwindigkeitsreduzierung) schleuderte ihn auf den 16. Platz zurück.
Die spektakuläre Aufholjagd
Anstatt aufzugeben, startete Colapinto eine epische Remontada. Mit aggressiver, aber kontrollierter Fahrweise überholte er unter anderem Yuki Tsunoda. Obwohl ihn ein zweiter kleiner Fehler an der ersten Schikane daran hinderte, noch weiter aufzusteigen, sicherte er sich am Ende den 9. Platz und damit 2 wertvolle Punkte für sein Team, Alpine.
Diese Leistung löste Begeisterung bei Flavio Briatore aus, dem exekutiven Berater von Alpine, der das Rennen als "brillant" bezeichnete. Colapinto selbst reagierte bescheiden und selbstkritisch, entschuldigte sich bei seinem Ingenieur, zeigte jedoch den Willen, aus jedem Fehler zu lernen.
Ergebnisse in Monza
| Franco Colapinto | 9. Platz |
| Pierre Gasly | 7. Platz |
| Gesamtpunkte Alpine | 6 Punkte |
| Alpine WM-Stand | 62 Punkte |
Alpine rückt damit näher an Racing Bulls (75 Punkte) heran, die derzeit den 5. Platz belegen.
Das Gesamtrating des Rennens
Der Sieg in Monza ging an den jungen Kimi Antonelli (Mercedes), der eine unglaubliche Aufholjagd vom 19. Platz startete und damit zum ersten Italiener seit 1966 wurde, der sein Heimrennen gewinnt. Das Podium wurde durch George Russell (Mercedes) und Lewis Hamilton (Ferrari) vervollständigt.
Informationen basierend auf den Berichten vom 6. September 2026. Weitere Details finden Sie in den Originalquellen.