In einem intimen Interview mit der Zeitschrift Esquire spricht Brad Pitt offen über suizidale Gedanken nach seiner Scheidung von Angelina Jolie. Der Schauspieler reflektiert über Trauer, seinen Umgang mit Alkohol und die bewegende Wiederbegegnung mit dem Leben und dem Kino. Er erzählt, wie er die dunkelste Phase überwand, was ihm Hoffnung gibt und welche neuen Filme ihn wiederbeleben.

Ein erdrückender Schmerz und das Licht am Ende des Tunnels

Mit 62 Jahren hat Oscar-Preisträger Brad Pitt bewiesen, dass auch die hellsten Sterne Stürme durchleben. In einem tiefgründigen Gespräch mit dem Journalisten Ryan D'Agostino für die Zeitschrift Esquire, veröffentlicht am 10. August 2026, öffnete der Schauspieler sein Herz über die dunkelsten Momente seines Lebens nach der Trennung von Angelina Jolie.

Pitt gestand, dass der Schmerz im Zusammenhang mit familiären Problemen so intensiv war, dass er für eine kurze Zeit suizidale Gedanken hatte. „Der Schmerz war so erdrückend, dass ich keinen Ausweg sah. Ich würde es nicht tun, aber ich konnte das kalte Metall der Kugel an meinem Kopf spüren, und es schien eine Erleichterung zu sein“, erzählte er mit schonungsloser Ehrlichkeit. Doch sein Überlebensinstinkt und sein angeborener Optimismus retteten ihn: „Und du sprichst mit einem Typen, der im Lotto gewonnen hat“, schloss er dankbar, am Leben zu sein.

Der Kampf mit dem Alkohol: Ein professioneller Ansatz

Der Schauspieler aus Oklahoma sprach auch über seine Beziehung zum Alkohol. Nach sieben Jahren Nüchternheit gab Pitt zu, dass er „vom Weg abgekommen“ sei. Dennoch hat er ein Gleichgewicht gefunden: „Ich kann ein paar trinken, aber nicht viele. Ich muss professionell mit diesem Thema umgehen“. Er schätzt seine Morgen sehr und möchte keine durch die Exzesse der Nacht davor verlieren – ein Zeichen von neuer Reife und einem bewussten Umgang mit seinem Wohlbefinden.

Die Liebe zu seinen Kindern und der Respekt vor ihren Entscheidungen

Über die Distanz zu seinen sechs Kindern – Maddox (25), Pax (22), Zahara (21), Shiloh (20) und die Zwillinge Vivienne und Knox (18) –, die Schritte unternommen haben, um den Mädchennamen ihrer Mutter anzunehmen, äußerte sich Pitt respektvoll: „Familiensache. Wir können es dabei belassen“. Quellen aus seinem Umfeld sagen, dass der Schauspieler die Entscheidungen seiner Kinder stets respektieren wird und sie ohne Zögern empfangen wird, falls sie sich eines Tages entscheiden, wieder Kontakt aufzunehmen.

Wiedergeburt im Kino und im Leben

Die Trauer, die Pitt als „die Emotion, die uns alle am meisten verbindet“ beschreibt, hinterließ nach dem Tod seiner Mutter ein riesiges Loch, brachte ihm aber auch eine „tiefe Schönheit“. Seine Botschaft ist voller Hoffnung: „Eines Morgens wachte ich einfach auf und alles schien ein wenig sonniger und die Luft ein wenig süßer“.

In Sachen Liebe führt er eine solide Beziehung mit der Geschäftsfrau Inés de Ramón (33), seit 2022. Beruflich hat er viel vor: Er bringt The Riders, El corazón de la bestia heraus und wird erneut seine gefeierte Rolle Cliff Booth in einem neuen Film von Quentin Tarantino unter der Regie von David Fincher übernehmen. Brad Pitt zeigt uns, dass es immer möglich ist, nach dem Schmerz einen neuen Sonnenaufgang zu finden.