Der Regisseur David Robert Mitchell, bekannt für Kultfilme wie It Follows (2014) und Under the Silver Lake (2018), kehrt nach 8 Jahren mit Das Ende der Oak Street (The End of Oak Street) auf den Regiestuhl zurück. Produziert von J.J. Abrams, startet der Film am 13. August 2026 in Argentinien und verspricht eine Mischung aus Nostalgie, Sci-Fi-Thriller und Familiendrama.
Eine Familie am Abgrund... und in der Prähistorie
In einem typischen Vorort von 1982 angesiedelt, folgt die Geschichte der Familie Platt, die eine tiefe Krise durchlebt. Ewan McGregor spielt Greg, einen Vater, der seinen Jobverlust verheimlicht und Pizzen ausliefert, um den Schein zu wahren, während Anne Hathaway als Denise zu lesen ist, eine Mutter, die heimlich einen Roman über eine Frau schreibt, die plant, ihre Familie zu verlassen.
Der eheliche Konflikt tritt in den Hintergrund, als ein kosmisches Ereignis die Natur der Nachbarschaft verändert. Flackernde Lichter, Bäume, die über Nacht wachsen, und eine Explosion, die alle ohne grundlegende Dienstleistungen zurücklässt, sind das Vorspiel der wahren Überraschung: das Auftauchen von Dinosauriern, die die Straßen übernehmen.
Für den Produzenten J.J. Abrams war das Drehbuch eine Erinnerung daran, dass es in Hollywood noch originelle Filme gibt. Abrams erklärte in einem von EFE zitierten Interview, dass die Familiendynamik während der gesamten Geschichte präsent sei und der Film sich nicht einfach in ein Monsterfilm verwandelt.
Technische Daten
- Titel: Das Ende der Oak Street
- Premiere: 13.08.2026
- Länge: 99 Minuten
- Regisseur: David Robert Mitchell
- Hauptdarsteller: Anne Hathaway, Ewan McGregor
- Verleih: Warner Bros
Fedrige Dinosaurier und schwarzer Humor
Anstatt den Stil der Jurassic Park-Reihe zu kopieren, nutzte Mitchell die neuesten Erkenntnisse der modernen Paläontologie, um seinen Kreaturen eine Wendung zu geben. Die Dinosaurier des Films tragen ein dichtes Federkleid und verhalten sich wie echte Tiere: Sie fressen aus den Gärten, trinken aus den Schwimmbecken und sind sogar beim Paaren oder Koten mitten im Chaos zu sehen.
Der Regisseur erklärte, dass es Lebewesen seien und er zeigen wollte, dass es nicht nur Angriffsszenen gibt. Kritiken, wie die von OtrosCines, weisen jedoch darauf hin, dass die computergenerierten Spezialeffekte (CGI) für den modernen Zuschauer etwas offensichtlich ausfallen können.
Konsultierte Quellen: Infobae, Clarín, OtrosCines.