Eine Nacht der Träume im Teatro Ópera
Am 18. August 2026 erreichte die erste Staffel von Es Mi Sueño, dem Talentwettbewerb von eltrece unter der Moderation von Guido Kaczka, ihren Höhepunkt. Die Live-Show aus dem historischen Teatro Ópera in Buenos Aires bot acht Finalisten die Chance auf den größten Preis in der Geschichte der argentinischen TV-Shows: 100 Millionen Pesos. Über 200 Künstler aus dem ganzen Land hatten sich zuvor in den Auditions beworben, doch nur einer konnte gewinnen.
Die Siegerin heißt Margarita Ponce, ein 11-jähriges Mädchen aus der Provinz Salta im Nordwesten Argentiniens. Mit ihrer Interpretation von 'La arenosa', einem Klassiker der legendären Sängerin Mercedes Sosa, begeisterte sie das Publikum und die Jury. Sie erhielt 32,09% der Stimmen der Zuschauer, die per SMS, Online-Voting und QR-Code abstimmen konnten.
Der Moment des Sieges
Als das Ergebnis verkündet wurde, brach Margarita in Jubel aus – sie sprang und schrie vor Freude, während ihre Familie auf die Bühne eilte, um sie zu umarmen. Die Jury, bestehend aus Abel Pintos, Jimena Barón, Natalie Pérez, La Mona Jiménez und Joaquín Levinton, hatte sie zuvor überschwänglich gelobt. Natalie Pérez sagte: 'Ich werde für immer dein Fan sein und zu deinen Konzerten kommen, wenn du größer bist – ich habe keine Zweifel, dass dein Talent weiter wachsen wird.'
Margarita entdeckte ihre Leidenschaft für den Gesang im Garten ihres Onkels, wo die Familie oft Karaoke veranstaltete. Ihr Auftritt bei einem dieser Treffen rührte alle zu Tränen, und seitdem war ihr Traum, auf einer großen Bühne zu singen. Nun ist sie die jüngste Gewinnerin eines so hohen Preisgeldes in der argentinischen Fernsehgeschichte.
Ein Finale mit Rekordquote
Die Show startete mit einer Quote von 6,8 Punkten und stieg im Verlauf auf einen Spitzenwert von 11,3 Punkten – die höchste Einschaltquote in der Primetime. Der Konkurrenzsender Telefe verschob sogar den Start von Gran Hermano, um eine direkte Überschneidung zu vermeiden.
Die Reihenfolge der Auftritte war: Ailén Peralta mit 'Y si fuera ella', Tomás Cochello mit 'Rock and Roll y fiebre', Julián Navarro mit 'Ahora quién', Emilio Zapata mit 'Don't stop me now', Dana Gómez mit 'Honrar la vida', Diego Detona mit 'Resistiré', Alan Birman mit 'New York, New York' und schließlich Margarita mit 'La arenosa'.
Die anderen Finalisten
Neben Margarita kämpften sieben weitere Talente um den Titel:
- Alan Birman (21, aus Lanús): Techniker für Elektromechanik, arbeitet in einer Gesundheitsfirma und träumt von einem eigenen Autounternehmen.
- Dana Gómez (30, aus Hurlingham): Sängerin und Gesangscoach, wuchs in einer Musikerfamilie auf und leitet ein Jazzprojekt.
- Julián Navarro (23, aus Lanús): Sein Vater starb einen Tag vor seinem Auftritt; er gab sein Geschäft für Trockenfrüchte auf, um sich der Musik zu widmen.
- Ailén Peralta (28, aus José C. Paz): Überwand eine Depression und begann wieder zu singen, ohne es ihrer Familie zu sagen; sie erzielte in der Halbfinal-Show die höchste Punktzahl (400 Punkte).
- Diego Detona (38): Vielseitiger Künstler mit Erfahrung in Shows und Filmmusik.
- Emilio Zapata (45, aus San Francisco Solano): Polsterer und Jura-Student, eroberte die Herzen des Publikums mit seiner Stimme.
- Tomás Cochello (22): Träumt davon, eigene Musik zu produzieren und ehrt seine Großmutter 'Tucci' bei jedem Auftritt.
Die Jury wählte nach dem Finale Ailén Peralta, Diego Detona und Tomás Cochello als Teilnehmer für die zweite Staffel aus, die bereits am 19. August 2026 mit berühmten Gästen starten wird.
Wie die Zuschauer abstimmten
Die Entscheidung fiel durch die Stimmen des Publikums. Jeder konnte kostenlos per QR-Code auf dem Bildschirm, über die offizielle Website von eltrece oder über Links in den sozialen Medien abstimmen. Das positive Votingsystem ermöglichte eine massive Beteiligung und machte die Show zu einem interaktiven Erlebnis.
Die Show wurde von Guido Kaczka moderiert, einem bekannten argentinischen Fernsehstar. Die Jury bestand aus Musikgrößen wie Abel Pintos, einem der erfolgreichsten Sänger des Landes, und La Mona Jiménez, einer Ikone des Cuarteto. Diese Mischung aus Pop, Folklore und urbaner Musik spiegelte die Vielfalt des argentinischen Talents wider.
Quellen: eltrece, La Nación, TN, El Doce, Ciudad Magazine.