🕷️ Ein reiferer, einsamerer und tieferer Spider-Man
Vier Jahre nach den Ereignissen von Spider-Man: No Way Home (2021) ist Peter Parker in der kollektiven Vergessenheit verschwunden: Niemand erinnert sich an ihn. Der Zauber von Doctor Strange hat seine Existenz aus dem Gedächtnis der Welt gelöscht. Nun kämpft der junge Held nicht nur gegen Verbrecher in den Straßen New Yorks, sondern auch gegen eine tiefe emotionale Krise, die sogar sein hybrides Erbgut zwischen Spinne und Mensch zu beeinflussen droht.
🎬 Der Film im Detail
Spider-Man: Brand New Day (auf Deutsch: Spider-Man: Ein neuer Tag) ist der vierte Film mit Tom Holland als Peter Parker und der 38. Film des Marvel Cinematic Universe (MCU). Regie führt Destin Daniel Cretton – der zuvor Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings inszenierte – und der Film verlässt den spielerischen, witzigen Ton der Vorgänger, um sich in ein erwachseneres, melancholisches Terrain zu begeben.
Das Drehbuch von Chris McKenna, Erik Sommers und Justin Kuritzkes konzentriert sich nicht auf große Multiversums-Ereignisse, sondern auf eine intimere Geschichte, die dem Geist der ursprünglichen Comics nahekommt. Peter, mittlerweile über 30 Jahre alt (wie der Schauspieler im echten Leben), ist kein Teenager mehr, sondern ein Mann, der zwischen heldenhafter Pflicht und dem Bedürfnis nach menschlicher Nähe hin- und hergerissen ist.
Die emotionale Krise des Protagonisten ist so tief, dass sie sogar die Erzeugung seiner organischen Spinnfäden beeinträchtigt – eine Verletzlichkeit, die man bei der Figur noch nie gesehen hat. MJ (Zendaya) und Ned Leeds (Jacob Batalon) haben das MIT abgeschlossen und kehren nach New York zurück, doch Peter hält aus Schutz Distanz.
📊 Technische Daten
| Start | 29.07.2026 |
| Regie | Destin Daniel Cretton |
| Länge | 145 Minuten |
| Budget | 225 Mio. USD |
| Rotten Tomatoes | 91 % |
| Metacritic | 70/100 |
| Prognose Einspiel | 465 Mio. USD |
| Altersfreigabe | ab 13 Jahren |
🎭 Besetzung und neue Figuren
Der Film bringt eine Mischung aus bekannten Gesichtern und neuen Darstellern, die das Spider-Man-Universum bereichern:
Jon Bernthal als Frank Castle / The Punisher
Der unerbittlichste Rächer von Marvel kehrt auf die Leinwand zurück. Bernthal, der mit Holland in Christopher Nolans Die Odyssee zusammenarbeitete, liefert eine der düstersten und leidgeprüftesten Figuren des Films.
Sadie Sink in einer überraschenden Rolle
Der Star aus Stranger Things spielt eine Figur, die in den Trailern nicht gezeigt wurde und laut ersten Kritiken für Gesprächsstoff sorgen dürfte. Quellen deuten darauf hin, dass es sich um Jean Grey handeln könnte, die mächtige X-Men-Mutantin.
Mark Ruffalo / Hulk
Dr. Bruce Banner gerät durch Telepathie unter die Kontrolle des Hauptschurken und schlägt Spider-Man gnadenlos zusammen.
Florence Pugh / Yelena
Die Schwarze Witwe sorgt mit ihren wenigen, aber urkomischen Auftritten für humorvolle Momente.
Michael Mando / Skorpion
Bereits aus Homecoming bekannt, kehrt er als einer der Hauptschurken zurück – zusammen mit der Hand und Tombstone.
Weitere Figuren
Außerdem treten auf: Liza Colón-Zayas (The Bear) als Detective DeWolff, die Ninja-Organisation Die Hand und Tombstone (Lonnie Lincoln) als Schurke. Die Handlung dreht sich um einen Feind, der durch telepathische Gedankenspiele und Telekinese von einem Körper zum anderen springen kann.
⚠️ ACHTUNG: SPOILER ZUR POST-CREDIT-SZENE ⚠️
Die lang erwartete Post-Credit-Szene zeigt Ned Leeds (Jacob Batalon), wie er einen Tracker manipuliert, der seinen Superhelden-Freund orten soll. Doch das Gerät versagt auf unerwartete Weise.
Die Botschaft ist klar: Spider-Man könnte sich nicht mehr auf der Erde befinden – nicht einmal in seinem eigenen Universum. Die Sequenz endet mit dem klassischen Schriftzug, der die Rückkehr der Figur verspricht, ohne zu verraten, ob dies in Avengers: Doomsday, Secret Wars oder einem anderen Spider-Man-Film geschehen wird.
Diese Szene knüpft direkt an Avengers: Doomsday an, der am 18. Dezember 2026 startet – nur fünf Monate später – und bereitet den Boden für eines der ambitioniertesten Crossover in der Geschichte des MCU.
💰 Die Spider-Man-Reihe an der Kinokasse
Jeder Film mit Tom Holland als Spider-Man hat mehr eingespielt als der Vorgänger:
| Film | Jahr | Einspielergebnis |
|---|---|---|
| Homecoming | 2017 | +880 Mio. USD |
| Far From Home | 2019 | +1.132 Mio. USD |
| No Way Home | 2021 | ~2.000 Mio. USD |
| Brand New Day | 2026 | Prognose: 465 Mio. (Startwochenende) |
Es bleibt abzuwarten, ob der vierte Film die 2-Milliarden-Marke knacken kann – das würde ihn zu einem der erfolgreichsten Filme der Kinogeschichte machen.
🎬 Wo man die Vorgänger sehen kann
Für alle, die die Reihe vor dem neuen Film noch einmal anschauen möchten:
- Spider-Man: Homecoming (2017)
- Spider-Man: Far From Home (2019)
- Spider-Man: No Way Home (2021)
Alle drei vorherigen Teile sind auf Disney+ und Star+ verfügbar (je nach regionaler Verfügbarkeit). Besonders No Way Home sollte man sich noch einmal ansehen, denn Brand New Day setzt unmittelbar nach dessen Ende ein.
📺 Ab 29. Juli 2026 in den Kinos Argentiniens
Erhältlich in den Kinos Cinemark (Palermo, Abasto, Unicenter, Dot), Cinépolis (Recoleta, Avellaneda, Pilar), Showcase (Belgrano, Norcenter, Rosario) und vielen weiteren. Verpassen Sie nicht Tom Hollands beste Leistung als Spider-Man!