28/07/2026 09:42 - Internacionales
Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu ist am 27. Juli 2026 in Washington eingetroffen, um sich am 28. Juli 2026 mit US-Präsident Donald Trump zu treffen. Es wäre ihr erstes persönliches Gespräch seit Ausbruch des Krieges im Nahen Osten. Laut internationalen Medien soll der Gipfel die Allianz bekräftigen und diplomatische Lösungen für regionale Konflikte suchen.
Wie die argentinische Zeitung Infobae berichtet, wäre dies das achte Treffen beider Führungspersönlichkeiten seit Trumps Rückkehr ins Amt 2025. Damit wäre Netanyahu der internationale Spitzenpolitiker mit den meisten Präsidententreffen in dieser US-Amtszeit.
Vor seiner Abreise nach Washington bezeichnete Netanyahu den Besuch als Schlüsselmoment für die Sicherheit Israels. Der Iran stehe ganz oben auf der Tagesordnung. „Wir werden alle geplanten Themen ansprechen, vor allem den Iran. Unser Ziel ist es, unsere Sicherheit zu schützen und den Friedenskreis um uns zu erweitern“, soll Netanyahu laut La Prensa gesagt haben.
Der Krieg zwischen den USA und dem Iran begann am 28. Februar 2026. Trotz öffentlicher Spannungen während der Waffenstillstandsverhandlungen im April betonten Experten wie Yonatan Freeman von der Hebräischen Universität Jerusalem gegenüber der AFP, dass das Treffen Einheit ausstrahlen solle: „Es gibt keinen Bruch oder ernsthafte Meinungsverschiedenheiten zwischen den USA und Israel.“
Erwartet wird, dass die beiden Staatschefs die Umsetzung des von den USA geförderten Sicherheitsrahmens besprechen, den Israel und der Libanon kürzlich unterzeichnet haben. Zudem sollen Alternativen für den Wiederaufbau des Gazastreifens und die Stationierung einer multinationalen Sicherheitstruppe geprüft werden.
Die Route der israelischen Regierungsmaschine „Flügel Zions“ führte über Länder, die das Römische Statut unterzeichnet haben – darunter Griechenland, Italien, Frankreich und Kanada. Dies geht aus Radardaten hervor, die von Deutsche Welle zitiert werden.
Obwohl der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani die Bundesbehörden aufgefordert hatte, den israelischen Premier festzunehmen, lehnte Trump dies kategorisch ab. Er versicherte, Netanyahu werde auf US-Boden „nicht verhaftet“.
Laut der spanischen Zeitung El País fällt der Besuch in die Vorbereitungsphase der israelischen Parlamentswahlen am 27. Oktober 2026. In diesem Klima ist das Bild der Einheit mit Washington für Netanyahus politische Zukunft entscheidend. Er strebt eine weitere Amtszeit an, in der Hoffnung, die Stabilität in der Region zu festigen.
Abschließend werden beide Führer an der Beerdigung von Senator Lindsey Graham teilnehmen, einem treuen Verbündeten Israels. Dies unterstreicht die Freundschaftsbande, die über taktische Differenzen hinaus bestehen, und hält die Hoffnung auf einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten am Leben.
Alfredo S. Quiroga