31/07/2026 03:41 - Internacionales
Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran, der nun fünf Monate andauert, erlebt eine neue regionale Eskalation, die mehrere Länder einbezieht, während die Welt nach Lösungen sucht, um die Wirtschaft zu schützen und Frieden zu fördern.
Laut Berichten internationaler Medien, darunter CNN Español, kam es am 30. Juli 2026 zu einer intensiven Angriffswelle. Die USA bombardierten Ziele im Süden und an der Küste des Iran, darunter die Insel Qeshm, als Vergeltung für versuchte iranische Angriffe auf US-Militärstellungen. Iranische Staatsmedien berichteten vom Tod von drei Zivilisten, darunter ein 2-jähriges Kind, in der Ortschaft Chah Tangu.
Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, sie hätten drei US-Kampfjets vom Typ F-35 bei einem Angriff mit ballistischen Raketen auf einen Luftwaffenstützpunkt in Azraq, Jordanien, zerstört. Zudem wurde ein iranischer Angriff auf militärische Infrastruktur in Kuwait gemeldet, bei dem ein Gebäude getroffen und ein Angestellter getötet wurde, wie Infobae berichtet.
Der Konflikt beschränkt sich nicht mehr auf Washington und Teheran. Saudi-Arabien führte gemeinsam mit den USA Angriffe gegen iranisch unterstützte Milizen im Irak durch, bei denen mindestens 20 Menschen getötet wurden. Erstmals wurde auch die Infrastruktur Ägyptens getroffen: Eine Drohne verursachte einen Brand an zwei Schiffen im Hafen von Damietta, wobei es keine Todesopfer gab. Diese Entwicklung zeigt, wie der Krieg über seine ursprünglichen Protagonisten hinausgewachsen ist und weitere Nationen in Mitleidenschaft zieht.
Trotz der Spannungen gibt es hoffnungsvolle Initiativen. Das saudische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass 14 Länder (darunter Kuwait, Katar, die Türkei, Ägypten und Pakistan) die Gründung einer Maritimen Verteidigungsallianz unterstützen, um die internationalen Handelsrouten zu schützen, die durch die Schließung der Straße von Hormus und die Unsicherheit im Bab el-Mandeb beeinträchtigt sind.
Auf diplomatischer Ebene versicherte Pakistan, „alles Mögliche“ zu tun, um die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran wiederzubeleben, und betonte, dass der Dialog der einzig gangbare Weg zum Frieden sei. Gleichzeitig debattierte der US-Senat über Maßnahmen zu den Kriegsvollmachten, was die demokratische Kontrolle über militärische Entscheidungen widerspiegelt.
Der Preis für Brent-Öl stieg auf über 90 US-Dollar und trieb Rekordgewinne bei Unternehmen wie Shell, das im Quartal 9,8 Milliarden Dollar meldete. Auch in Argentinien spürten der Merval und die Anleihen die Volatilität, doch der Markt sucht nach Stabilisierung.
An einer anderen Front der Region gab Israel die Zerstörung von Hisbollah-Tunneln im Südlibanon mit 700 Tonnen Sprengstoff bekannt, nachdem es einen Verstoß gegen die Waffenruhe behauptet hatte. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums sind seit März mehr als 4.300 Menschen im Land ums Leben gekommen.
Quellen: Cadena 3, CNN Español und Infobae.
Alfredo S. Quiroga