Der Planet hat gerade eine kritische rote Linie überschritten. Am 29. September verzeichnete die Niño 3.4-Region des Pazifischen Ozeans eine Rekordtemperatur von 85,73 Grad Fahrenheit und übertraf damit die bisherige Marke aus dem Jahr 2015 deutlich. Wissenschaftler warnen: Wir befinden uns inmitten eines "Super El Niño".
Dieses Phänomen, das durch eine fatale Mischung aus natürlichen Zyklen und der globalen Erwärmung angetrieben wird, entwickelt sich mit einer ungewöhnlichen Geschwindigkeit. Es wird geschätzt, dass der Höhepunkt des Ereignisses Ende 2026 erreicht wird, was die globale Erwärmung in Richtung der gefährlichen Grenze von 1,7 Grad Celsius treiben könnte.
Globale Auswirkungen im Überblick
Die Auswirkungen sind nicht gleichmäßig verteilt, sondern manifestieren sich je nach geografischer Zone in extremen Formen:
Alarmstufe in den USA
Der nordamerikanische Riese steht vor einem widersprüchlichen Szenario. Während in Minnesota und dem Mittleren Westen mildere Winter erwartet werden, riskiert der Südwesten des Landes extreme Stürme aufgrund tropischer Feuchtigkeit.
- Meeresspiegel: In Kalifornien wird gewarnt, dass der Anstieg sich verdoppeln könnte, was Autobahnen und Küsteninfrastrukturen bedroht.
- Hurrikans: Intensivierung der Aktivitäten im Ostpazifik.
Gefährliche Datenlücke
Trotz des Ausmaßes der Katastrophe ist die technische Reaktionsfähigkeit geschwächt. Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) hat ihre Forschung drastisch reduziert.
Aufgrund von Budgetkürzungen und dem Verlust von mehr als 2.000 Mitarbeitern unter der Administration von Donald Trump hat die Agentur ihren Einsatz auf unbemannte Fahrzeuge beschränkt. Dieser Mangel an kritischem Personal lässt die Welt quasi blind in den Höhepunkt des Phänomens blicken, der für November und Dezember erwartet wird.
Quelle: IMAGO