Die 19-jährige Rosario und die 20-jährige Juana Masó Tillar sind am Montag im Zentralkrankenhaus von Mendoza gestorben. Sie wurden bei einem Frontalzusammenstoß am Sonntag auf der Ruta 60 in Maipú schwer verletzt. Der Unfall forderte insgesamt drei Todesopfer, darunter auch einen bekannten Fußballschiedsrichter.

Die Provinz Mendoza im Westen Argentiniens, bekannt für ihre Weinberge und die atemberaubende Landschaft, trauert um zwei junge Frauen. Rosario (19) und Juana (20) Masó Tillar sind am Montag, dem 18. August, im Zentralkrankenhaus von Mendoza ihren schweren Verletzungen erlegen. Sie waren bei einem Frontalzusammenstoß am Sonntag, dem 16. August, auf der Ruta 60 in Maipú schwer verletzt worden.

Der Unfall forderte insgesamt drei Todesopfer. Bereits am Sonntagabend starb Oscar Aníbal "Chacha" Fernández Mercau, ein 48-jähriger Amateurfußballschiedsrichter, auf dem Weg ins Krankenhaus.

Wer waren die Schwestern?

Die beiden Schwestern stammten aus Luján de Cuyo, einer Stadt in der Weinregion Mendoza. Rosario studierte Psychologie an der Päpstlichen Katholischen Universität (UCA) in Mendoza, während Juana Ingenieurwesen an der Universität von Mendoza studierte. Beide waren ehemalige Schülerinnen des Colegio San Luis Gonzaga, das in den sozialen Medien seine Trauer ausdrückte.

„Mit tiefem Schmerz begleiten wir die Familie und Freunde von Juana und Rosario Masó, ehemalige Schülerinnen unserer Schule.“ – Colegio San Luis Gonzaga

Die UCA schrieb: „Wir begleiten die Familie und Freunde von Rosario Masó Tillar, Studentin der Psychologie an unserer Fakultät, die uns physisch verlassen hat.“ Die Universität von Mendoza drückte ebenfalls ihr Beileid aus.

Der Unfallhergang

Der Unfall ereignete sich gegen 20:30 Uhr an der Kreuzung der Ruta Provincial 60 mit dem Callejón Piperbo in Fray Luis Beltrán, Maipú. Nach ersten Erkenntnissen war ein Volkswagen T-Cross mit der Familie Tillar nach Westen unterwegs und soll beim Überholen frontal mit einem Peugeot 504 kollidiert sein, das von Fernández Mercau gelenkt wurde.

Der Fahrer des T-Cross, Martín Omar Tillar (52), der Onkel der Schwestern, wurde mit Polytrauma ins Krankenhaus Lagomaggiore eingeliefert. Seine Partnerin Florencia Bettalemmi (42) erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und liegt im Hospital El Carmen. Ariadna Tillar (54), die Mutter der Schwestern, erlitt Knochenbrüche und wird im Hospital Perrupato behandelt.

Juana erlag ihren Verletzungen am Montag um 17:44 Uhr an einem Herzstillstand, Rosario wurde um etwa 20:00 Uhr für hirntot erklärt, so die Krankenhausberichte.

Der dritte Todesfall: der Schiedsrichter

Oscar Fernández Mercau war eine bekannte Persönlichkeit im Amateurfußball. Er hatte kurz vor dem Unfall ein Spiel geleitet. Er wurde aus seinem Fahrzeug befreit, verstarb jedoch auf dem Transport ins Krankenhaus.

Ermittlungen

Die Staatsanwältin für Verkehrsdelikte, Mariana Gutiérrez, leitet die Ermittlungen. Die Akte wird als fahrlässige Tötung geführt. Unfallrekonstruktionen und Zeugenaussagen sollen die genaue Dynamik klären.

Zusatzdetail: Bei der Rettungsaktion wurde eine Pistole Bersa Thunder Kaliber .22 im Peugeot 504 gefunden. Die Justiz prüft, ob sie eine Rolle spielt, nach bisherigen Erkenntnissen steht sie jedoch nicht mit dem Unfall in Zusammenhang.