Ein Gerichtsurteil in Montserrat beendet einen Albtraum aus psychischem und physischem Terror. Der Täter, der Tierquälerei und extreme Gewalt einsetzte, um seine Partnerin zu unterwerfen, wurde nach dem Geständnis grauenhafter Taten, die die Gemeinschaft erschütterten, zu einer Haftstrafe verurteilt.

Justizurteil nach systematischem Terror

Die spanische Justiz hat ein Urteil gegen einen Mann gefällt, der das Leben seiner Partnerin in einen Albtraum aus Gewalt und Kontrolle verwandelte. Die Ereignisse ereigneten sich in der Ortschaft Montserrat (Provinz Valencia), einer Region im Osten Spaniens. Die Ermittlungen ergaben ein Muster systematischer Misshandlungen, die im Oktober 2021 begannen.

Eine der verstörendsten Episoden ereignete sich, als der Täter das weiße Kaninchen der Frau vor ihren Augen schlachtete. Damit nicht zufrieden, kochte er das Tier und versuchte, das Opfer zum Verzehr zu zwingen, wobei er ihr sogar das Blut des Haustieres ins Gesicht rieb.

Die Gewaltgeschichte:

Der Mann schlug die Frau mit einem Stock, weil er mit ihrer Kleidung nicht einverstanden war. In einem weiteren Angriff fesselte er sie und drohte damit, sie zu schlachten und in einen Kamin zu werfen.

Obwohl die Staatsanwaltschaft ursprünglich eine Haftstrafe von 12 Jahren forderte, milderte das Gericht das Urteil ab, da der Angeklagte an paranoider Schizophrenie leidet (einer schweren psychischen Störung, die durch Wahnvorstellungen gekennzeichnet ist).

Endgültige Strafe Zusatzstrafen Medizinischer Grund
4,5 Jahre Gefängnis 240 Tage gemeinnützige Arbeit Paranoide Schizophrenie

Die Verurteilungen umfassten folgende Straftaten:

  • Vier Fälle von körperlicher Misshandlung im Kontext geschlechtsspezifischer Gewalt (Violencia Machista).
  • Verletzungen und gewohnheitsmäßige Misshandlung.
  • Fortgesetzte Drohungen.
  • Tierquälerei.
  • Verbrechen gegen die moralische Integrität.

Quelle: IMAGO