Ein historischer Pakt für Entre Ríos
Wie offizielle Quellen am 4. August 2026 mitteilten, unterzeichneten der Gouverneur der Provinz Entre Ríos, Rogelio Frigerio, und der Exekutivdirektor der Administración Nacional de la Seguridad Social (ANSES), Guillermo Héctor Arancibia, ein entscheidendes Abkommen für das Rentensystem der Provinz.
Die Vereinbarung garantiert die Überweisung von 120.000 Millionen argentinischen Pesos (ARS) zur Deckung eines Teils der Ausgleichszahlung, die der Nationalstaat für das Rentendefizit von Entre Ríos schuldet. Dieser Vorschuss für das Haushaltsjahr 2026 ist das Ergebnis von zweieinhalb Jahren Forderungen und stellt eine hervorragende Nachricht für die Rentner der Provinz dar.
Details der Überweisung
Die Mittel werden in 12 gleichen, aufeinanderfolgenden Monatsraten von je 10.000 Millionen ARS überwiesen. Der Zahlungsplan erstreckt sich von November 2026 bis Oktober 2027 und verleiht dem System Planungssicherheit.
Hintergrund der Forderung
Erstmals in der Geschichte brachte die Provinz diese Forderung vor den Obersten Gerichtshof Argentiniens. Die Unterzeichnung mit der ANSES, die dem Ministerium für Humankapital unter Sandra Pettovello untersteht, ist das erste konkrete Ergebnis dieser aktiven Verteidigung der Ressourcen von Entre Ríos.
Prüfungen und finanzielle Bereinigung
Neben dem Vorschuss vereinbarten der Nationalstaat und die Provinz Prüfungen für die Haushaltsjahre 2020 bis 2026. Die daraus resultierenden Beträge können in das Régimen de Extinción de Obligaciones Recíprocas (System zur Tilgung gegenseitiger Verpflichtungen) einfließen – ein Mechanismus, der darauf abzielt, die historische Verschuldung gegenüber den Rentnern der Provinz auszugleichen und zu tilgen. Frigerio dankte besonders der Zusammenarbeit der Minister Pettovello, Luis Caputo und Diego Santilli.
Ein positives Beispiel für andere Provinzen
Der Gouverneur der Nachbarprovinz Santa Fe, Maximiliano Pullaro, sollte noch am selben Dienstag in Buenos Aires ein ähnliches Abkommen unterzeichnen. Seine Provinz würde ebenfalls 10.000 Millionen Pesos monatlich für ein Jahr erhalten und damit einen Finanzfluss wiederherstellen, der durch das Dekret 280 vom März 2024 einseitig unterbrochen worden war.
Im Fall von Entre Ríos kommen diese neuen Mittel zu den 15.000 Millionen ARS an nationalen Finanzhilfen (ATN) hinzu, die zwischen Januar und Juli 2026 eingingen, sowie zu einer Aufstockung um bis zu 400.000 Millionen ARS, die im Juni dieses Jahres beantragt wurde. Dies festigt den Weg der Ordnung und Stärkung der Provinzfinanzen.