Die Provinz Córdoba trauert um María del Rosario 'Charo' Acevedo, eine unermüdliche Kämpferin für soziale Gerechtigkeit und Politik. Mit 55 Jahren hinterlässt sie ein Vermächtnis der Liebe und des Dienstes. Gouverneur Martín Llaryora und die Opposition würdigen ihre menschliche Größe und ihren Dialogwillen.

Ein Vermächtnis der Hingabe

Die Politik in Córdoba verneigt sich in Respekt und Dankbarkeit vor einer großen sozialen Kämpferin.

Ein Leben im Dienst der Gemeinschaft

Mit tiefer Trauer, aber auch unendlicher Dankbarkeit verabschiedet sich die Provinz Córdoba von María del Rosario „Charo" Acevedo, die am 9. August 2026 nach einem mutigen Kampf gegen eine Krebserkrankung verstorben ist. Sie wurde 55 Jahre alt und war eine der angesehensten Persönlichkeiten der Provinzlegislative.

Geboren am 4. Juli 1971 in der Ortschaft Obispo Trejo im Departement Río Primero, bezeichnete sich Charo stolz als „aus dem Inneren des Inneren". Ihre Berufung zum Dienst führte sie zur Ausbildung in Diplomatie für lokale Regierungen an der UTN und in Soziallehre der Kirche an der Katholischen Universität von Córdoba – Werkzeuge, die sie vollständig in ihre Gemeinschaft einbrachte.

Werdegang und Verbindung zur Regierung

Acevedo übernahm ihren Sitz in der Unicameral Ende 2023 für das Bündnis Hacemos Unidos por Córdoba. Doch ihr soziales und gemeinschaftliches Engagement reichte weit zurück: Sie arbeitete im Studentenwohnheim José Manuel Celayes, in der Pfarrei San Antonio de Padua und in der Sozialpastoral der Erzdiözese. Im Regierungsbereich war sie von 2019 bis 2023 Generaldirektorin für institutionelle Angelegenheiten in der Stadtverwaltung von Córdoba und begleitete dabei den damaligen Bürgermeister und heutigen Gouverneur Martín Llaryora.

Seit Februar 2026 wurde ihr Sitz wegen ihrer Krankheitspause von Jorgelina Suardo eingenommen, um die Kontinuität ihrer Fraktion zu gewährleisten.

Sie begegnete ihrer Krankheit mit bewundernswerter Stärke und kämpfte bis zum Ende. Sie war ein außergewöhnlicher Mensch, der tiefe Spuren hinterlässt.

Martín Llaryora, Gouverneur von Córdoba

Anerkennung über Parteigrenzen hinweg

Der Schmerz über ihren Verlust spiegelte sich im gesamten politischen Spektrum wider. Gouverneur Martín Llaryora verabschiedete sie als große Freundin, langjährige Weggefährtin und geschätzte Mitarbeiterin und hob ihr Engagement und ihre enorme menschliche Qualität hervor.

Auch die Opposition, der Block der Unión Cívica Radical (UCR), sprach ihr Beileid aus und würdigte sie als eine Vertreterin von hohem Ansehen und Professionalität. Die radikalen Abgeordneten betonten ihre menschliche Wärme und Empathie sowie ihre große Bereitschaft zur Lösung vieler Themen – ein Beweis dafür, dass ihr versöhnlicher Geist in der Unicameral unauslöschliche Spuren hinterlassen hat.

Quellen: La Voz, CBA24N und Diario Alfil.