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Der 'Spider-Man aus dem Jemen' stirbt bei Klettertour ohne Sicherung im Vulkankrater

15/06/2026 15:51 - Internacionales

Escalador aferrándose con las manos desnudas a una pared rocosa vertical de un cráter volcánico profundo, sin arnés ni equipo de seguridad, paisaje árido de Yemen, el abismo oscuro debajo, fotografía de tensión dramática

Tragödie im Jemen: Der virale Kletterer bekannt als 'Spider-Man des Jemen' stirbt bei waghalsiger Aktion

Ein 30-jähriger Kletterer, der in den sozialen Medien zur Berühmtheit wurde, weil er lebensgefährliche Klettertouren ohne jegliche Sicherheitsausrüstung durchführte, kam ums Leben, als er in einen tiefen Vulkankrater im Süden des Jemen stürzte. Er führte diese gefährlichen Aktionen gegen kleine Geldspenden von Touristen durch.

Daten zum Unfall

  • Opfer: Qaqaa Antar al Absi (30 Jahre)
  • Alias: 'Spider-Man des Jemen'
  • Unfalldatum: Freitag, 12. Juni 2026
  • Ort: Damt-Krater, Provinz Al Dalea, Jemen
  • Tiefe des Kraters: Zwischen 100 und 120 Metern
  • Bergung des Leichnams: Samstag, 13. Juni 2026
  • Rettungszeit: Fast 24 Stunden

Wer war der 'Spider-Man des Jemen'?

Qaqaa Antar al Absi war im gesamten Jemen zu einer bekannten Persönlichkeit geworden, nachdem er Videos in seinen sozialen Medien veröffentlichte, in denen er senkrechte Felswände erkletterte und in Krater abstieg – ohne Seile oder Sicherheitsausrüstung.

Besucher und Touristen zahlten ihm kleine Geldbeträge, um diese riskanten Klettereien zu bezeugen. Einheimischen Berichten zufolge waren diese Trinkgelder zur Haupteinnahmequelle des jungen Abenteurers geworden.

Der Moment des Unfalls

Laut der Zivilschutzbehörde der Huthi-Rebellen im Jemen ereignete sich der Unfall am Freitag, den 12. Juni 2026, während Al Absi die steilen Klippen des Damt-Kraters erkletterte. Ein 10-sekündiges Video hielt den erschütternden Moment fest:

  • Das Video zeigt den jungen Mann, der sich nur mit den Händen an der Klippenwand festklammert
  • Arabische Inschriften mit weißer Farbe auf dem Fels sind erkennbar
  • Das letzte Bild zeigt ihn mit der rechten Hand festhaltend und die linke Hand erhoben
  • Plötzlich verliert er den Halt und stürzt in die Tiefe

Leichnam in 30 Metern Tiefe gefunden

Professionelle Taucher beteiligten sich an der Rettung

Der Damt-Krater: Eine tödliche Falle

Merkmal Detail
Ort Provinz Al Dalea, 220 km südlich von Sanaa
Tiefe 100–120 Meter
Typ Erloschener Vulkankrater
Inhalt Schwefelreiche Thermalquellen
Gefahren Steile Felswände, hohe Temperaturen durch geothermische Aktivität
Popularität Reiseziel für Touristen, Forscher und Abenteurer

Äußerst komplexe Rettungsoperation

Die Rettungsteams, zu denen professionelle Taucher und Unterwasserrettungsexperten gehörten, sahen sich laut dem offiziellen Statement mit „außergewöhnlich schwierigen Bedingungen“ konfrontiert:

~24 Stunden

Zeit bis zur Bergung des Leichnams

30 Meter

Tiefe, in der der Körper gefunden wurde

4 Stunden

Dauer der Suchoperation

Hintergrund: Der Jemen und seine schwierige Lage

Für deutsche Leser ist es wichtig zu verstehen, dass der Jemen einer der ärmsten Staaten der Arabischen Halbinsel ist. Das Land befindet sich seit Jahren in einem verheerenden Bürgerkrieg zwischen der international anerkannten Regierung und den Huthi-Rebellen, die weite Teile des Nordens kontrollieren, einschließlich der Hauptstadt Sanaa.

Diese wirtschaftliche Notlage zwingt viele junge Menschen wie Al Absi dazu, extrem riskante Aktivitäten zu unternehmen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Der Tourismus im Jemen ist aufgrund der Sicherheitslage fast zum Erliegen gekommen, aber lokale Naturwunder wie der Damt-Krater ziehen weiterhin Besucher an.

Resonanz in den sozialen Medien

Nachdem die Nachricht seines Todes bekannt wurde, wurden die sozialen Medien im Jemen mit Beileidsbekundungen für seine Familie überschwemmt. Viele beklagten jedoch auch, dass ihn die wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu solch lebensgefährlichen Aktivitäten gezwungen hatten.

Offizielle Warnung

Die Zivilschutzagentur des Jemen rief nachdrücklich alle Bergsteiger und Extremsportler dazu auf, sich streng an alle Sicherheitsverfahren zu halten und geeignete Schutzausrüstung zu verwenden.

Ein gefährliches Ziel

Der Damt-Krater ist eine der bekanntesten geologischen Sehenswürdigkeiten des Jemen. Obwohl der Vulkan als erloschen gilt, haben Behörden und Geologen wiederholt vor den Gefahren gewarnt, sich seinen Rändern zu nähern. Im Laufe der Jahre wurden mehrere Unfälle gemeldet.

Die steilen Felswände und die durch unterirdische thermische Prozesse erzeugten hohen Temperaturen machen den Ort zu einer potenziellen Falle für unvorsichtige Abenteurer.

Quellen: Clarín | Vietnam.vn

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