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Stadtrat von La Plata diskutiert Missbilligung von Florencia Peña für Verbreitung falscher Todesmeldung von Jorge Messi

20/06/2026 04:16 - Actualidad

Un concejo deliberante con bancas de madera, banderas argentinas en el fondo y luz natural entrando por ventanas altas, representando una sesión legislativa

Die Fake News, die Argentinien erschütterte

Am Freitag, den 19. Juni 2026, erhielt der Stadtrat von La Plata (der Hauptstadt der Provinz Buenos Aires) einen Antragsentwurf, der das institutionelle Missfallen gegenüber Florencia Peña zum Ausdruck bringt. Die bekannte argentinische Moderatorin hatte im Streaming-Programm Luzu TV die falsche Nachricht vom angeblichen Tod von Jorge Messi – dem Vater von Lionel Messi, Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft – verbreitet, ohne die Quellen zu überprüfen. Dies verursachte nationale und internationale Aufsehen.

Die Familie Messi veröffentlichte ein offizielles Kommunique, in dem sie das Gerücht dementierte und klarstellte, dass sich Jorge Messi unter ärztlicher Aufsicht positiv erholt. Der Vorfall ereignete sich während der Weltmeisterschaft 2026, bei der Lionel Messi in den USA spielt und den Rekord von 16 WM-Toren von Miroslav Klose eingestellt hat.

Der Missbilligungsantrag

Die Initiative wurde vom Stadtrat Gastón Álvarez von der Partei La Libertad Avanza eingereicht. Er betonte die Notwendigkeit, dass das Parlament seinen "energischsten Widerstand" gegen die Verbreitung dieser Fake News zum Ausdruck bringt.

Punkt des Antrags Inhalt
Institutionelle Missbilligung Ablehnung des Verhaltens von Florencia Peña für die Verbreitung ungeprüfter falscher Informationen
Solidarität mit Messi Institutionelle Unterstützung des argentinischen Fußballers während seiner WM-Teilnahme
Aufruf zur Verantwortung Aufforderung an Kommunikatoren, bei sensiblen Themen größere Sorgfalt walten zu lassen

Worte von Migue Granados

Der Moderator von Olga (einem weiteren wichtigen argentinischen Streaming-Kanal), Migue Granados, wurde nach dem Skandal von der Presse befragt. Der bekannte Streamer entschied sich, keine tiefergehende Kritik an seinen Kollegen zu üben:

Granados erkannte jedoch an, dass "einen Fehler kann jeder haben" und fügte hinzu, dass auch bei Olga Fehler im Live-Streaming vorgekommen seien: "Ungeschicklichkeiten kann es immer geben. Hier gab es eine Menge und wir lernen daraus".

Beziehung zu Messis Umfeld

Granados dementierte Spannungen mit dem Umfeld von Lionel Messi und führte die Gerüchte auf mediale Übertreibungen zurück:

Der Moderator äußerte auch seine Besorgnis über die Auswirkungen des Vorfalls auf das Streaming-Ökosystem: "Es kann uns alle betreffen, wenn im Streaming etwas passiert. Abgesehen von den Wettbewerben und dem Unsinn, die Wahrheit ist, dass es mir nicht gefällt. Es tut mir leid, was passiert ist".

Die Debatte über Medienverantwortung

Der in La Plata eingereichte Antrag betont auch, dass solche Episoden "die Sicherheit der Information und die familiäre Ruhe beeinträchtigen", und kritisiert die fehlende vorherige Überprüfung vor der Verbreitung der Inhalte.

In den Begründungen führt Stadtrat Álvarez eine Bewertung der Figur Lionel Messi ein, den er als "kulturelles und moralisches Erbe der Nation" beschreibt, und betont, dass jede Handlung, die sein Umfeld betrifft, mit besonderer Sorgfalt behandelt werden muss.

Nächste Schritte

Die Vorlage des Antrags eröffnet die Debatte im lokalen legislativen Bereich von La Plata, wo entschieden werden muss, ob der Stadtrat mit einer institutionellen Erklärung zu dem Fall voranschreitet. Das parlamentarische Verfahren könnte einen Präzedenzfall in Bezug auf die Verantwortung von Kommunikatoren im Zeitalter des Streaming schaffen.

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Alfredos Kolumne Alfredo S. Quiroga

Alfredo S. Quiroga