23/06/2026 19:11 - Internacionales
In einer historischen Ankündigung vom 22. Juni 2026 bestätigte der US-Präsident Donald Trump, dass die Vereinigten Staaten die Kontrolle über die Straße von Hormuz übernommen haben. Dies ist das Ergebnis intensiver Verhandlungen, die in der Schweiz geführt wurden und in einem bahnbrechenden Memorandum gipfelten.
Das Abkommen, unterzeichnet am 17. Juni 2026, markiert das Ende einer Eskalation, die am 28. Februar 2026 begann und laut Berichten mehr als 3.700 Menschen das Leben kostete. Katar und Pakistan fungierten als entscheidende Vermittler in diesem Friedensprozess.
Die Märkte reagierten sofort positiv. Der Brent-Ölpreis, der globale Referenzpreis für Rohöl, verzeichnete einen Rückgang, da die Sorgen über Lieferengpässe nachließen.
Ein wichtiges Signal der Normalisierung: Zwei südkoreanische Schiffe haben bereits die Meerenge passiert, kurz nach der Unterzeichnung des Abkommens.
| Akteur | Position |
|---|---|
| Donald Trump (USA) | Betont die Kontrolle, warnt aber vor Angriffen, falls der Iran seine Verbündeten im Libanon nicht kontrolliert. |
| Masud Pezeshkian (Iran) | Garantiert keine Atomwaffen, verteidigt aber das Recht auf nukleare Anreicherung für zivile Zwecke. |
| China | Unterstützt die Mediation und fordert eine Aufrechterhaltung des diplomatischen Impulses. |
| Israel | Weigert sich (Stand jetzt), Truppen aus dem Südlibanon abzuziehen. |
| Hisbollah | Lehnt direkte Verhandlungen mit Israel ab. |
Für diejenigen, die mit der Geografie nicht vertraut sind: Die Straße von Hormuz ist eine schmale Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Sie ist der einzige Seeweg, um Erdöl und Erdgas aus dem Persischen Golf auf das offene Meer zu transportieren.
Ungefähr 20 % des weltweiten Erdöls passieren diese Engstelle täglich. Ein Blockade hätte drastische Auswirkungen auf die Treibstoffpreise weltweit, weshalb dieses Abkommen für die globale Wirtschaft von entscheidender Bedeutung ist.
Dieses Abkommen hat auch positive Wellen in Übersee. Argentinien, ein Land mit immensem Energiepotenzial, profitiert von einer stabileren Preisbasis. Die Exporte des Landes sind laut Schätzungen um 167 % im Jahresvergleich gestiegen, wobei Erdölexporte um über 320 % zulegten.
Im Zentrum steht Vaca Muerta, eines der größten unerschlossenen Schieferöl- und Gasvorkommen der Welt, gelegen in der Provinz Neuquén (Argentinien). Es wird erwartet, dass Argentinien Energieexporte im Wert von 11 Milliarden USD im Jahr 2026 erzielt, mit einem Handelsüberschuss von fast 9,7 Milliarden USD. Der Start der Exporte nach Australien über Puerto Rosales festigt Argentiniens Position als relevanter Akteur auf dem Weltmarkt.
Alfredo S. Quiroga