04/07/2026 14:55 - Deportes
Laut einem Bericht von El Chorrillero erreichte die argentinische Nationalmannschaft am 3. Juli 2026 im vollbesetzten Hard Rock Stadium in Miami den nächsten Schritt zur Titelverteidigung. Das Team gewann 3:2 gegen die überraschend starke Auswahl von Kap Verde. Der Sieg in der Verlängerung sicherte den Einzug ins Achtelfinale, wo Argentinien am Dienstag, den 7. Juli 2026, in Atlanta auf Ägypten treffen wird.
Der 39 Jahre alte Kapitän Lionel Messi stand wieder im Mittelpunkt. Vor dem Spiel, beim Aufwärmen, suchte er seine Familie auf den Tribünen und schenkte ihnen ein Lächeln und einen Gruß. Auf dem Spielfeld erzielte er das 1:0 nach einer meisterhaften Ballannahme eines langen Passes von Lisandro Martínez, den er über den berühmten kapverdischen Torhüter Vozinha hob.
Emiliano Dibu Martínez, der mit einer argentinischen Fahne im Haar spielte, sorgte für einen kuriosen Vorfall. Aus seinem Strafraum schoss er einen Ball so kräftig, dass er eine der Stadion-Kameras traf. Er hob sofort die Hand, um sich bei dem Kameramann zu entschuldigen, was schnell zu einem viralen Hit wurde.
Auf den Rängen saßen Prominente wie Shakira, aber die größte Überraschung bot Diego Cholo Simeone. Der Trainer von Atlético Madrid (wo mehrere argentinische Spieler unter Vertrag stehen) wurde zusammen mit seiner Partnerin Carla Pereyra und seinen Töchtern beim ausgelassenen Tanzen der Cumbia de los trapos gefilmt – einem traditionellen argentinischen Fan-Tanz, was im starken Kontrast zu seiner sonst so strengen Trainer-Fassade stand.
Vor dem Anpfiff überreichte der Trainer von Kap Verde, Pedro Leitao Brito (genannt Bubista), dem argentinischen Trainer Lionel Scaloni ein Wimpel mit der Karte der 10 Inseln seines Landes. Trotz der Führung machten die Kapverder das Spiel spannend. Deroy Duarte glich zum 1:1 aus, nachdem er durch die Beine von Enzo Fernández gespielt hatte. Der Streamer Speed, ein Fan von Cristiano Ronaldo, feierte das Tor zwischen den argentinischen Fans hitzig, was zu kleinen Reibereien führte.
Das Leiden ging in der Verlängerung weiter: Lisandro Martínez traf zum 2:1, aber Sidny Cabral glich mit einem traumhaften Tor aus. Schließlich köpfte Cuti Romero (Spitzname für Cristian Romero) den entscheidenden 3:2-Endstand ins Netz, was ganz Argentinien jubeln ließ und eine unvergessliche Postkarte auf US-amerikanischem Boden hinterließ.
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Alfredo S. Quiroga