08/07/2026 22:11 - Deportes
Am 7. Juli 2026 schrieb die argentinische Nationalmannschaft im Mercedes-Benz-Stadion in Atlanta eine goldene Seite der WM 2026. Angesichts eines harten Gegners, Ägypten, drehte das von Lionel Scaloni trainierte Team einen 0:2-Rückstand und siegte in nur 13 Minuten und 15 Sekunden mit 3:2.
| Team | Torschütze | Minute |
|---|---|---|
| Ägypten | Yasser Ibrahim | 1. Halbzeit |
| Ägypten | Ziko | 1./2. Halbzeit |
| Argentinien | Cristian Romero | 79' |
| Argentinien | Lionel Messi | 2. Halbzeit |
| Argentinien | Enzo Fernández | 92' |
Obwohl Lionel Messi einen Elfmeter verschoss, den Torwart Mohamed Shobeir hielt, rehabilitierte sich der Kapitän im weiteren Verlauf. Trainer Scaloni war mit seinen drei Einwechslungen entscheidend: Tagliafico, Paredes und Julián Álvarez brachten die nötige Energie für die historische Wende.
Am 8. Juli 2026 lief die Freude auf den argentinischen Straßen über. Rodolfo Aguiar, der Generalsekretär der ATE (der größten Gewerkschaft für Staatsbedienstete in Argentinien), bat Präsident Javier Milei um einen nationalen Feiertag, um den Sieg zu feiern, ähnlich wie es nach dem Finale 2022 geschah.
Auf der anderen Seite reichte der Ägyptische Fußballverband (EFA) eine formelle Beschwerde bei der FIFA ein. Laut internationalen Medien beschuldigten das Trainerteam und Spieler wie Mostafa Ziko den französischen Schiedsrichter François Letexier, sie benachteiligt zu haben, und behaupteten, das Spiel sei manipuliert gewesen. Die FIFA hat sich zu dieser Beschwerde noch nicht geäußert.
Argentinien bereitet sich auf das Duell gegen die Schweiz vor, die Kolumbien im Elfmeterschießen (4:3) ausschaltete. Die Hoffnung auf den vierten Stern (den vierten WM-Titel) ist lebendiger denn je, während die Fans in den Stadien Lieder wie 'La cuarta estrella' singen.
Dies war das erste offizielle Aufeinandertreffen zwischen Argentinien und Ägypten seit 1928, was dem Spiel einen historischen Touch verlieh. Der von Scalonis Team gezeigte Kampfgeist festigt die Albiceleste (so wird die Nationalmannschaft wegen ihrer weiß-hellblauen Farben genannt) als einen der großen Favoriten auf den Weltmeistertitel.
Alfredo S. Quiroga