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USA fordern Iran auf, die Straße von Hormuz freizugeben, während Beerdigung den Waffenstillstand belastet

11/07/2026 19:02 - Internacionales

Maximale Spannung im Nahen Osten: Die USA-Iran-Krise eskaliert

Der bewaffnete Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, der am 28. Februar 2026 nach der Ermordung von Ali Chomeini ausbrach, ist in eine Phase extremer Unsicherheit eingetreten. Berichten zufolge von La Nación und Infobae hat sich die Situation nach gegenseitigen Drohungen und dem Zusammenbruch der Friedensverhandlungen verschärft.

Historische Beerdigungen und Drohungen gegen Trump

Am 9. Juli 2026 verabschiedete das iranische Regime Ali Chomeini im Schrein des Imam Reza in Maschhad (einer der heiligsten Orte des schiitischen Islam im Nordosten des Iran). Dem Ereignis soll eine beispiellose Menschenmenge beigewohnt haben: Es wird geschätzt, dass 43 Millionen Menschen im Iran und im Irak (10 Millionen auf irakischem Boden) teilnahmen. Während der Zeremonie sollen Plakate gesehen worden sein, die 100 Millionen US-Dollar für den Kopf des US-Präsidenten Donald Trump boten.

Das Ende des Waffenstillstands und die Drohung mit Bombardements

Am 10. Juli 2026 erklärte Trump den Waffenstillstand für beendet, akzeptierte jedoch die Fortsetzung der von Katar und Pakistan vermittelten Gespräche. In einem Interview mit The New York Post soll der Präsident das Pentagon angewiesen haben, den Iran auf nie dagewesenem Niveau zu bombardieren, falls er ermordet wird. Dies geschah nach Warnungen des israelischen Geheimdienstes über eine angebliche iranische Verschwörung.

Angesichts der Feindseligkeiten warnte das iranische Regime, dass es sich nicht an das Friedensabkommen gebunden fühlen würde, falls die Angriffe andauern. Amerikaner und Verbündete sollen 90 militärische Ziele im Iran getroffen haben, während der Iran mit Angriffen auf Ziele in Kuwait, Katar und Bahrain antwortete.

Die Straße von Hormuz: Der Flaschenhals des Erdöls

Einer der kritischsten Punkte des Konflikts ist die Straße von Hormuz, eine strategisch wichtige Wasserstraße zwischen dem Golf von Oman und dem Persischen Golf, durch die 20 % des weltweiten Erdöls fließen. Berichten zufolge soll der Schiffsverkehr zusammengebrochen sein und sich von 110 Schiffen täglich auf nur noch 15 bis 22 Schiffe reduziert haben. Es wird berichtet, dass etwa 6.000 Seeleute in der Zone blockiert sind, was zu einem dringenden Aufruf Washingtons zur Freigabe des Durchgangs geführt hat.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen blieben nicht aus. Der Preis für ein Barrel Brent-Rohöl soll 78 USD überschritten haben, sich später jedoch auf etwa 76,53 USD stabilisiert haben. Die Unsicherheit über die Energieversorgung hält die internationalen Märkte in Alarmbereitschaft und übt Druck auf die globale Inflation aus.

Aussichten auf eine diplomatische Lösung

Trotz des kriegerischen Szenarios vermitteln Katar und Pakistan weiterhin, um ein Atomabkommen zu erreichen, das bis Mitte August 2026 geschlossen werden könnte. Die Großmächte versuchen, eine weitere Eskalation zu vermeiden, die zu einem regionalen Konflikt mit verheerenden Folgen führen könnte. Die internationale Gemeinschaft bewahrt sich die Hoffnung, dass die diplomatischen Wege gegenüber den militärischen Drohungen die Oberhand behalten.

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Alfredos Kolumne Alfredo S. Quiroga

Alfredo S. Quiroga