12/07/2026 04:17 - Internacionales
Wie Deutsche Welle am 11. Juli 2026 berichtete, schwor der neue Oberste Führer des Iran, Mojtaba Khamenei, den Tod seines Vaters und Vorgängers, Ali Khamenei, zu rächen, der Ende Februar 2026 ermordet wurde. Trotz dieses feindseligen Szenarios hält die internationale Gemeinschaft an der Hoffnung fest, in den kommenden Wochen ein Atomabkommen zu erreichen.
Durch ein am Samstag, den 11. Juli 2026, verbreitetes Dokument dankte Mojtaba Khamenei der massiven Beteiligung der Bevölkerung an der Trauerwoche für den Ayatollah. In dem auf Freitag datierten Text drückte er aus, dass die Rache der Wille der Nation sei und unvermeidlich erfüllt werden müsse, und fügte hinzu, dass die für den Tod seines Vaters verantwortlichen Kriminellen vollständig dokumentiert seien.
Kontext des Konflikts: Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran begann am 28. Februar 2026 nach dem Tod von Ali Khamenei. Das Begräbnis fand am 09. Juli 2026 statt und versammelte laut Clarín 43 Millionen Menschen im Iran und im Irak. Mojtaba Khamenei (56 Jahre), der designierte Nachfolger, tritt seit März 2026 nicht mehr in der Öffentlichkeit auf.
Der US-Präsident, Donald Trump, erklärte den Waffenstillstand für beendet und beschuldigte Teheran, ihn ermorden zu wollen. Über sein soziales Netzwerk Truth Social behauptete Trump, dass 1000 Raketen bereit seien, auf die Islamische Republik abgefeuert zu werden, falls der Iran seine Drohung wahr macht. Washington betrachtet den Waffenstillstand als beendet, trotz des im Juni von beiden Ländern unterzeichneten Memorandum of Understanding.
Trotz der harten Erklärungen arbeitet die internationale Diplomatie weiter für den Frieden. Katar und Pakistan vermitteln aktiv im Konflikt und versuchen, die Situation zu entschlüsseln und bis Mitte August 2026 ein Atomabkommen zu erreichen. Dieser diplomatische Weg stellt ein Licht der Hoffnung für die Stabilität der Region und die Ruhe der Zivilbevölkerung dar.
Der Konflikt hat den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus erheblich beeinträchtigt. Laut internationalen Quellen sank der Verkehr von 110 Schiffen täglich auf nur noch 15-22 Schiffe, was 6000 Seeleute blockierte. Die internationalen Bemühungen zielen jedoch darauf ab, die Normalität in dieser für den Welthandel entscheidenden Seeroute wiederherzustellen.
Alfredo S. Quiroga