12/07/2026 09:14 - Deportes
Die argentinische Nationalmannschaft, unter der Leitung von Trainer Lionel Scaloni, hat einen weiteren entscheidenden Schritt in Richtung WM-Glorie gemacht. Am 11. Juli 2026 bezwang das Team im Viertelfinale die Schweiz im Stadion von Kansas City mit 3:1 nach Verlängerung.
Das Spiel begann vielversprechend für die Südamerikaner: Bereits in der 9. Minute erzielte Alexis Mac Allister die Führung, nach einer mustergültigen Ecke von Lionel Messi. Im zweiten Durchgang zeigte die Schweiz jedoch Moral und glich durch Dan Ndoye in der 21. Minute aus. Die Spannungen stiegen, als Breel Embolo nach einem unglücklichen Foul in der 26. Minute der zweiten Hälfte mit Gelb-Rot vom Platz musste.
In der Verlängerung, als die Erschöpfung spürbar wurde, offenbarte Argentinien seine Klasse. In der 6. Minute der zweiten Verlängerung hämmerte Julián Álvarez den Ball aus der Distanz zum 2:1 ins Netz. Den Schlusspunkt setzte Lautaro Martínez in der 15. Minute, der einen Konter nach einem Abpraller des Schweizer Torhüters Kobel eiskalt verwandelte.
Am kommenden Mittwoch, den 15. Juli 2026 um 16:00 Uhr (Ortszeit) kommt es in Atlanta zum absoluten Traumspiel: Argentinien trifft auf England. Die Engländer sicherten sich ihr Ticket für die Runde der letzten Vier durch einen 2:1-Sieg gegen Norwegen, maßgeblich geprägt durch einen Doppelpack ihrer Ausnahmeerscheinung Jude Bellingham.
Trotz des Erfolgs herrscht in der englischen Nationalmannschaft keine Harmonie. Wie der argentinische Nachrichtendienst Infobae berichtet, äußerte der deutsche Trainer Thomas Tuchel (52 Jahre) Unmut über die Leistung seines Teams. Er bezeichnete das Spiel in Interviews als 'nachlässig' und kritisierte 'viele technische Fehler', wie auch die britische Zeitung The Guardian bestätigte.
Der junge Jude Bellingham (23 Jahre) nahm diese Kritik offenbar nicht hin. Gegenüber der BBC konterte er: 'Vielleicht weiß er nicht, wie es ist, unter diesen Bedingungen gegen Spieler wie Erling Haaland, Odegaard, Nusa und Sorloth zu spielen. Das ist keine leichte Aufgabe.' Er verteidigte zudem seine Teamkollegen: 'Manchmal muss man Siege einfach erzwingen, und genau das haben wir getan.'
Die Boulevardzeitung The Sun erinnerte daran, dass es zwischen Tuchel und Bellingham bereits in der Vergangenheit Reibereien gab. Dies verleiht der bevorstehenden Partie zwischen den 'Three Lions' und dem amtierenden Weltmeister Argentinien eine zusätzliche, hochspannende Brisanz.
Alfredo S. Quiroga