13/07/2026 03:58 - Internacionales
Den vorliegenden Berichten zufolge offenbart die Tragödie, die Venezuela am 24. Juni 2026 nach einem Doppelbeben der Stärken 7,2 und 7,5 heimgesucht haben könnte, weiterhin ihre verheerende Dimension. Am 12. Juli 2026 wurde der Fund von 157 weiteren Leichen bestätigt, wodurch die Zahl der Todesopfer auf 4.490 ansteigen würde.
Das Epizentrum der Katastrophe ist La Guaira, ein wichtiger Küstenstaat in der Nähe der venezolanischen Hauptstadt Caracas. Dort arbeiten die Rettungsteams unermüdlich weiter. Bis heute könnten 6.462 Personen gerettet worden sein, während das Land 1.171 Nachbeben erlebt haben könnte. Die Gesamtbilanz meldet zudem 16.740 Verletzte und 17.907 obdachlose Menschen, sowie 190 eingestürzte Gebäude und 856 beschädigte Gebäude.
Die internationale Gemeinschaft hat auf den Notfall reagiert. Die Vereinten Nationen (UN) forderten 300 Millionen Dollar an humanitärer Hilfe. Die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez verhandelte unterdessen über die Freigabe von 1,9 Milliarden Dollar an in Großbritannien blockiertem Gold und sprach mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF), um auf 5,1 Milliarden Dollar in Sonderziehungsrechten (SZR - eine internationale Währungsreserve) zuzugreifen.
Argentinien, ein befreundetes Land in Südamerika, hat sich den Bemühungen angeschlossen und könnte 16 Tonnen humanitärer Hilfe geschickt haben. Leider hat die Tragödie auch dieses Land direkt getroffen: Der argentinische Junge Lucas Gámez (9 Jahre) wurde nach 14 Tagen intensiver Suche tot aufgefunden.
Trotz des trostlosen Szenarios halten der Geist der Solidarität und der Wille zum Wiederaufbau die Hoffnung im venezolanischen Volk am Leben, das in diesem schwierigen Weg zur Genesung die Unterstützung von Nationen aus der ganzen Welt erhält.
Alfredo S. Quiroga