31/07/2026 09:20 - Actualidad
Das Ende der Winterferien in Argentinien bringt ein bedeutendes Wetterereignis mit sich. Für den 31. Juli 2026 hat der staatliche Wetterdienst Servicio Meteorológico Nacional (SMN) eine orange Alarmstufe für den Großraum Buenos Aires (AMBA), La Plata und den Norden der Provinz Buenos Aires ausgegeben. Die Warnung erstreckt sich bis zur Atlantikküste. Was bedeutet eine orange Warnung? Laut SMN kennzeichnet sie gefährliche Wetterphänomene, die eine Gefahr für Menschen, Eigentum und die Umwelt darstellen – Vorbereitung und Vorsicht sind dringend erforderlich.
Ursache des Unwetters ist das Zusammentreffen zweier Luftmassen: Feuchtwarme Luft aus dem Norden trifft auf eine Kaltfront, die über das Zentrum des Landes zieht. Diese Konstellation erzeugt eine hohe Instabilität, die heftige Gewitter auslösen wird.
Das Sturmsystem wird Niederschlagsmengen zwischen 30 und 60 Millimetern bringen, örtlich sogar bis zu 80 Millimeter, wenn sich die Zellen länger halten. Zwei besonders gefährliche Zeitfenster wurden identifiziert:
Die Hauptgefahr geht von möglichem Hagel unterschiedlicher Größe und von Böen aus, die 70 km/h überschreiten können. Die Regenwahrscheinlichkeit steigt von 10–40 % am Morgen auf 100 % am Abend.
Die Bevölkerung wird gebeten, lose Gegenstände auf Balkonen und Terrassen zu sichern, den Müll nicht herauszustellen (um Überschwemmungen zu vermeiden) und nicht dringende Erledigungen zu verschieben.
Die Bedingungen bessern sich in der Nacht zum Samstag, 1. August. Die Kaltfront zieht nach Nordosten ab und hinterlässt stabileres Wetter mit abnehmender Bewölkung und Temperaturen zwischen 13 und 19 °C in der Stadt Buenos Aires.
Der Sonntag wird frisch mit Temperaturen zwischen 10 und 15 °C und wechselnder Bewölkung. In der kommenden Woche sind weitere, weniger intensive Störungen möglich. Dieses Unwetter hilft jedoch, die Luft zu reinigen und die Wasservorräte der Region aufzufüllen.
Alfredo S. Quiroga