Am 8. August 2026 verloren die argentinischen Pumas im vollen Vélez-Sarsfield-Stadion mit 17:10 gegen die Springboks. Doch die junge Mannschaft, die mit 13 Änderungen antrat, hinterließ eine starke Moral und vielversprechende Ansätze für die WM 2027. Die emotionale Schlussphase und die Tränen von Matías Moroni bleiben unvergessen.

Eine Niederlage, die Hoffnung schenkt

Am 8. August 2026 trafen die argentinischen Pumas im ausverkauften Stadion von Vélez Sarsfield auf Südafrika – im Rahmen der Copa Visa Galicia. Trotz der 17:10-Niederlage gegen die Springboks zeigte das Team, das überwiegend aus Ersatzspielern bestand, eine beeindruckende Leistung und vielversprechende Perspektiven für die Zukunft.

Der Kontext des Spiels

Trainer Felipe Contepomi hatte 13 Änderungen in der Startformation vorgenommen, um den in Europa spielenden Stars eine Pause zu gönnen und den Blick auf die WM 2027 zu richten. Dadurch feierten vier Spieler ihr Debüt im Nationalteam: Francisco Moreno (Startelf), Juan Penoucos, Leonel Oviedo und Juan Martín Scelzo. Vor dem Anpfiff wurde eine bewegende Schweigeminute für Jorge Messi, den Vater von Lionel Messi, abgehalten, der am selben Tag verstorben war.

Die Höhepunkte des Spiels

  • Vielversprechender Start: Santiago Carreras eröffnete den Torregen mit einem Penalty in der 2. Minute.
  • Versuch der Pumas: In der 9. Minute erzielte Benjamín Grondona nach einem Scrum und einem starken Pass von Boris Wenger den Versuch – Zwischenstand 10:3.
  • Antwort Südafrikas: Kurz vor der Pause legte Edwill van der Merwe den Versuch zum 10:10-Ausgleich.
  • Zweite Halbzeit: Südafrika setzte sich durch, Cameron Hanekom erzielte den entscheidenden Versuch zum 17:10.

Die letzte Aktion und die Emotionen von Moroni

In der Schlussphase führte Pablo Matera einen brillanten 50-22-Kick aus, der die Pumas wenige Meter vor das gegnerische Malfeld brachte. Nach mehreren Phasen spielte Lucio Cinti einen Pass auf Matías Moroni, der das Leder jedoch nicht kontrollieren konnte und einen Knock-on verursachte – das Spiel war beendet. Moroni, sichtlich am Boden zerstört, konnte die Tränen nicht zurückhalten, wurde aber von seinen Teamkollegen getröstet und von den Fans mit Applaus verabschiedet.

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