Die Bildungsbehörde von Mendoza hat für Montag, den 10. August 2026, den Präsenzunterricht in mehreren Departements im Süden und in den Bergen ausgesetzt. Grund sind heftige Schneefälle, Minusgrade und unpassierbare Straßen. Der Unterricht wird über die Plattform Escuela Digital Mendoza fortgesetzt.

Unterrichtsausfall wegen Winterwetters in Mendoza

Die Bildungsbehörde (DGE) hat präventive Maßnahmen ergriffen, um die Schulgemeinschaft zu schützen. Mendoza ist eine Provinz im Westen Argentiniens, bekannt für ihre Weinberge und die Anden.

Betroffene Gebiete am Vormittag

Wie offizielle Quellen der Dirección General de Escuelas (DGE) am 9. August 2026 mitteilten, wurde der Präsenzunterricht für den Montag, 10. August 2026, in mehreren Departements der Provinz Mendoza ausgesetzt. Die Maßnahme gilt für alle Bildungsstufen und -modalitäten und folgt den Empfehlungen der Direktion für Katastrophenschutz (Defensa Civil).

Die betroffenen Zonen am Vormittag umfassen:

  • Malargüe und San Rafael
  • San Carlos, Tunuyán und Tupungato (Valle de Uco)
  • Potrerillos und Cacheuta (Luján de Cuyo)
  • Uspallata und Hochgebirge (Las Heras)

Ausweitung auf den Nachmittag in kritischen Zonen

Aufgrund anhaltender widriger Wetterbedingungen und unpassierbarer Straßen wurde die Aussetzung auf den Nachmittagsunterricht in bestimmten Orten ausgeweitet. Dazu gehören:

  • Das gesamte Departement Malargüe
  • El Sosneado (San Rafael)
  • Uspallata und Hochgebirge (Las Heras)
  • Bergregionen von Tupungato, Tunuyán und San Carlos
  • Cacheuta und Potrerillos (Luján de Cuyo)
Bildung geht weiter

Der Unterricht wird virtuell über die Plattform Escuela Digital Mendoza fortgesetzt.

Im Rest der Provinz findet der Unterricht normal statt.

Wetterlage: Eine Kaltfront von großer Intensität

Der Nationale Wetterdienst (SMN) hat eine gelbe Warnung vor Schneefall und extremer Kälte für die Provinz herausgegeben. Es werden Schneemengen von 15 bis 25 Zentimetern in den höheren Lagen erwartet, die sich von Süden nach Norden ausbreiten. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 8°C und 12°C, die Tiefstwerte erreichen -5°C in Malargüe.

Zudem bleibt der Paso Cristo Redentor (Grenzübergang nach Chile) wegen starker Windböen von 100 bis 160 km/h geschlossen. Anwohner und Reisende werden aufgefordert, äußerste Vorsicht walten zu lassen, Schneeketten mitzuführen und die Anweisungen des Katastrophenschutzes zu befolgen, um den Montag sicher zu überstehen.