Nach dem Feiertag am 17. August zum Todestag von General San Martín planen viele Argentinier bereits den nächsten freien Tag. Der offizielle Kalender 2026 bietet noch vier lange Wochenenden, darunter ein verlängertes Wochenende mit vier Tagen im Dezember. Hier sind alle Termine und Details.

Der Feiertag am Montag, den 17. August, zum Gedenken an den Tod von General José de San Martín, war der letzte lange Wochenendblock des Winters, aber nicht das Ende der Gelegenheiten, dem Alltag zu entfliehen. Laut dem offiziellen Kalender der nationalen Feiertage 2026 stehen noch vier lange Wochenenden und ein arbeitsfreier Tag mit touristischem Zweck bevor, der eine viertägige Pause verspricht.

Was ist der nächste Feiertag?

Der nächste Feiertag ist der Montag, der 12. Oktober, an dem der Tag des Respekts vor der kulturellen Vielfalt begangen wird. Dieses Datum, das als verschiebbar gilt, wird 2026 nicht geändert und wird an seinem ursprünglichen Tag gefeiert, der auf einen Montag fällt. Das ergibt ein langes Wochenende von drei Tagen, von Samstag, dem 10. bis Montag, dem 12. Oktober – ideal für Kurztrips oder Familienaktivitäten.

Die Entscheidung, das Datum nicht zu verschieben, folgt der offiziellen Politik, Gedenktage an ihrem Kalendertag zu belassen, was in diesem Fall allen zugutekommt, die eine verlängerte Pause ohne zusätzliche Urlaubstage suchen.

Kompletter Feiertagskalender bis Jahresende

Nach dem 12. Oktober sieht der offizielle Zeitplan folgende Schlüsseldaten vor:

DatumFeiertagTyp
Montag, 12. OktoberTag des Respekts vor der kulturellen VielfaltVerschiebbar (ohne Verschiebung)
Montag, 23. NovemberTag der nationalen SouveränitätVerschoben vom 20.11.
Montag, 7. DezemberArbeitsfreier Tag für touristische ZweckeNicht arbeitsfrei (Arbeitgeber entscheidet)
Dienstag, 8. DezemberUnbefleckte Empfängnis MariensUnverschiebbar
Freitag, 25. DezemberWeihnachtenUnverschiebbar

Das verlängerte Wochenende im Dezember

Einer der am meisten erwarteten Momente des Jahres wird die erste Dezemberwoche sein. Der Montag, der 7. Dezember, wurde als arbeitsfreier Tag für touristische Zwecke festgelegt, und in Kombination mit dem unverschiebbaren Feiertag am Dienstag, dem 8. Dezember (Unbefleckte Empfängnis Mariens) entsteht ein verlängertes Wochenende von vier Tagen, von Samstag, dem 6. bis Dienstag, dem 9. Dezember. Diese Maßnahme soll den Inlandstourismus und die regionale Wirtschaft ankurbeln und Millionen von Menschen ermöglichen, längere Reisen zu planen.

Das Jahr endet mit dem Freitag, dem 25. Dezember, Weihnachten, einem unverschiebbaren Feiertag, der, da er auf einen Freitag fällt, ebenfalls ein langes Wochenende von drei Tagen (Freitag bis Sonntag) ermöglicht.

Was bedeutet jeder Feiertagstyp?

Es ist wichtig, die verschiedenen Arten von Ruhetagen zu unterscheiden:

  • Nationaler Feiertag: Pflichtruhetag für alle Arbeitnehmer gemäß Gesetz 27.399. Wer arbeiten muss, erhält eine Sondervergütung von 100% Aufschlag.
  • Verschiebbarer Feiertag: Kann auf ein anderes Datum verschoben werden, um lange Wochenenden zu bilden, obwohl der 12. Oktober 2026 nicht verschoben wird.
  • Arbeitsfreier Tag: Der Arbeitgeber entscheidet, ob er den Ruhetag gewährt. Im öffentlichen Dienst ist er in der Regel verpflichtend, im privaten Sektor hängt es vom jeweiligen Tarifvertrag ab.

In allen Fällen bleiben wesentliche Dienste wie Gesundheit, Transport, Sicherheit und Gastronomie in Betrieb, und Arbeitnehmer, die an Feiertagen arbeiten, müssen die entsprechende Vergütung erhalten.

Touristische und wirtschaftliche Auswirkungen

Das lange Wochenende vom 17. August hinterließ bereits beeindruckende Zahlen: Laut der argentinischen Konföderation der mittleren Unternehmen (CAME) reisten 1.074.171 Touristen durch das Land, mit einem wirtschaftlichen Effekt von 245.907 Millionen Pesos. Die durchschnittlichen Tagesausgaben betrugen 114.464 Pesos, mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 2 Tagen.

Mit den kommenden langen Wochenenden wird erwartet, dass der Tourismus weiterhin die regionalen Wirtschaften ankurbelt, insbesondere in Reisezielen wie Tandil (90% Auslastung), Bariloche (100%), Ushuaia (81%) und Jujuy (83%), so die CAME-Erhebung.

Der offizielle Kalender 2026 zielt darauf ab, Erholung, historisches Gedenken und Tourismusförderung in Einklang zu bringen – Aspekte, die die Freizeitgestaltung von Millionen Argentiniern direkt beeinflussen.