Der Regierungschef von Buenos Aires, Jorge Macri, hat am Dienstag, dem 18. August 2026, den Notstand zur Bekämpfung von Handyraub und -weiterverkauf erklärt. In einer deutlichen Botschaft warnte er, dass Käufer gestohlener Telefone, die diese zerlegen und Teile verkaufen, als Teil eines mafiösen Netzwerks betrachtet werden.

Die offizielle Ankündigung

Am Dienstag, dem 18. August 2026, um 15:36 Uhr (Ortszeit), verkündete der Regierungschef der Stadt Buenos Aires, Jorge Macri, eine deutliche Botschaft über seinen offiziellen X-Account (ehemals Twitter): „Schluss mit der Mafia der gestohlenen Handys“, schrieb er und leitete damit eine neue Phase im Kampf gegen die Kriminalität in der Stadt ein.

Was der Notstand bedeutet

Die Ausrufung des Notstands ermöglicht der Stadtregierung, Verwaltungsverfahren zu beschleunigen, außerordentliche Ressourcen bereitzustellen und direkte Maßnahmen mit Sicherheitskräften und Justiz zu koordinieren. Obwohl noch keine konkreten Maßnahmen bekannt gegeben wurden, werden verstärkte Kontrollen in Geschäften für Ersatzteile und der Einsatz neuer Technologien zur Geräteverfolgung erwartet.

„Damit es klar ist: Wer ein gestohlenes Telefon kauft, um es zu zerlegen und die Teile zu verkaufen, ist kein Händler – er ist ein Krimineller, der Teil eines mafiösen Netzwerks ist.“

Jorge Macri auf seinem X-Account

Die Rolle der Käufer

In seiner Botschaft richtete Macri deutliche Worte an die Glieder der illegalen Kette, die den Schwarzmarkt für Handys am Leben hält. Die Erklärung zielt direkt auf illegale Werkstätten und Käufer von Einzelteilen ab, die den Diebstahl finanzieren.

Hintergrund des Problems

Handyraub ist eines der häufigsten Verbrechen in der Stadt Buenos Aires. Laut offiziellen Statistiken wird ein großer Teil der gestohlenen Geräte zerlegt, um Komponenten (Bildschirme, Akkus, Platinen) auf dem informellen Markt zu verkaufen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Nachfrage zu bekämpfen, die diese Diebstähle finanziert, und den kriminellen Kreislauf an seiner wirtschaftlichen Basis zu durchbrechen.

Quellen

Die Informationen wurden von Jorge Macri selbst über seinen offiziellen X-Account verbreitet. Für weitere Details kann das Profil des Regierungschefs eingesehen werden: @jorgemacri.