Die Sängerin Tini Stoessel hat vor etwa drei Monaten die Arbeitsbeziehung zu ihrem Vater und Ex-Manager Alejandro Stoessel beendet. Dies löste eine Vermögensprüfung aus, die ein Netz aus Geheimdienstagenten, Steueranwälten und Freunden des Freundes offenlegte. Während die Familie rechtliche Schritte wegen Informationslecks prüft, betont der Anwalt der Eltern, dass es keine formelle Anzeige gibt und Alejandro 'äußerst ehrlich' sei.

Die Beziehung zwischen Martina 'Tini' Stoessel und ihrem Vater Alejandro Stoessel durchlebt ihre kritischste Phase. Vor etwa drei Monaten entschied die Sängerin, das Arbeitsverhältnis zu beenden, das sie seit ihren Anfängen bei Violetta verband, als er als ihr Manager fungierte. Was wie eine einfache berufliche Trennung schien, entwickelte sich zu einem Familienkonflikt mit rechtlichen und sogar geheimdienstlichen Verwicklungen.

Laut einer Untersuchung von Hugo Alconada Mon für Big Bang News hat Tinis Entscheidung, ihr Vermögen – Gesellschaften, Verträge und Einnahmen – prüfen zu lassen, nicht nur wegen des Geldes Alarm ausgelöst, sondern auch wegen der Verbindungen, die diejenigen umgeben, die die Familie bei der Verwaltung ihrer Karriere beraten haben könnten.

Die Prüfung und das neue Team

Die Sängerin ordnete eine umfassende Überprüfung ihrer Finanzen an, einschließlich Gesellschaften, Verträgen und Einnahmen aus allen Arbeitsjahren. Ihr Vater hat bereits alle angeforderten Unterlagen übergeben und wartet auf die Antwort des Bevollmächtigten von Tini. Der Anwalt der Eltern, Agustín Rodríguez, bestätigte, dass die Prüfung 'vorher besprochen' war, aber es gibt keine formelle Anzeige oder ein Gerichtsverfahren zwischen den Parteien.

In der Zwischenzeit liegt Tinis Karriere in den Händen eines neuen Teams, und die Künstlerin betont, dass sie 'für mein Publikum gratis arbeite', um sich von jeglichem Verdacht des Fehlmanagements zu distanzieren.

Tinis harte Aussagen

Im Gespräch mit Ángel de Brito in der Sendung LAM war Tini deutlich: 'Ich bin nicht verrückt. Mir geht es sehr gut. Ich habe meine Eltern blockiert.' Sie forderte auch vollständige Informationen über alle Arbeitsjahre und behauptete, dass die Firma Futttura nicht das Werk ihres Vaters sei, sondern dass sie alles geschrieben und bearbeitet habe, obwohl die Firma auf seinen Namen läuft.

Die Sängerin äußerte ihren Unmut darüber, nicht über ihr eigenes Leben entscheiden zu können: 'Man hat mich nicht sein oder entscheiden lassen; ich durfte keine Freunde haben; ich durfte nie ein eigenes Auto haben.'

Das Netz aus Spionen und Anwälten

Die Untersuchung von Alconada Mon hebt die Präsenz von Leonardo Scatturice hervor, einem ehemaligen Agenten des argentinischen Geheimdienstes SIDE und heutigen Eigentümer der Fluggesellschaft Flybondi, der mit illegaler Spionage in Verbindung gebracht wird und der Regierung von Javier Milei über Santiago Caputo nahesteht. Scatturice soll Horacio Díaz Sieiro empfohlen haben, einen Steueranwalt mit Verbindungen zu Fällen von Lázaro Báez und Geschäften mit Venezuela, um Tinis Konten zu analysieren. Die Verbindung soll über Alejandro Omar Calián 'El Turco', einen Freund von Rodrigo De Paul, Tinis aktuellem Partner, zustande gekommen sein.

Die Angst der Eltern wäre nicht nur auf die Prüfung zurückzuführen, sondern auf eine mögliche tiefere Untersuchung der Verwaltung von Tinis Karriere, die etwa 15 Jahre dauerte.

Die Show in Guadalajara

Inmitten des Skandals trat Tini diese Woche in Guadalajara, Mexiko auf, wo sie ihrem Team, ihren Freundinnen und Rodrigo De Paul Worte widmete: 'Ich bin fester denn je, glücklicher denn je... ich werde nicht gehen.' Interessanterweise spielte sie weder 'Pa' noch 'Ángel', Lieder, die ihrem Vater gewidmet sind.

Die Verteidigung der Eltern

Anwalt Agustín Rodríguez verteidigte die Familie: 'Es gibt keine Klage, es ist eine familiäre Angelegenheit, die öffentlich ist.' Er äußerte auch seinen Unmut über die Anschuldigungen: 'Es wurde gesagt, er habe seine Tochter betrogen und bestohlen. Kurzfristig wird sich das aufklären.' Und er hinterfragte das Vorgehen einiger Journalisten: 'Ich weiß nicht, welches öffentliche Interesse es haben kann, dass Tinis Mutter eine Mundspülung gekauft hat.'

Die Familie prüft rechtliche Schritte wegen der Informationslecks an die Presse, während die Eltern laut ihrem Anwalt 'seelisch sehr angeschlagen' sind.