Der Konflikt zwischen Mauro Icardi und Benjamín Vicuña hat eine neue Stufe erreicht. Nach Icardis explosiver Antwort auf Vicuñas Aussagen über die Distanz zu seinen Kindern, gab Anwältin Ana Rosenfeld im Fernsehen einen deutlichen Rat. Zudem soll die Vereinbarung über Besuchsrechte zwischen Vicuña und China Suárez zerbrochen sein.

Icardis Wutausbruch auf Instagram

Am 17. August 2026 veröffentlichte Mauro Icardi auf Instagram eine Reihe von Stories, um auf die Aussagen von Benjamín Vicuña in der Sendung PH, Podemos Hablar (Telefe) zu reagieren. Vicuña hatte dort darüber gesprochen, wie sehr er seine Kinder Magnolia und Amancio vermisst, die derzeit mit ihrer Mutter, der Schauspielerin China Suárez, und Icardi in der Türkei leben.

Icardi begann seinen Ausbruch mit den Worten: „Wenn du dich im Fernsehen als Opfer darstellst, um ein Image zu verteidigen, das die Fakten nicht stützen, dann stimmt etwas nicht…“ und kritisierte Vicuñas Präsenz im Leben der Kinder: „Wir sind seit fast 3 Monaten in Argentinien. Fast 80 Tage. Wenn deine Kinder im Ausland leben, wäre es logisch, jeden möglichen Tag mit ihnen verbringen zu wollen. Aber von diesen fast 80 Tagen warst du nur etwa 15 bis 20 Tage präsent.“

Zudem spottete Icardi über die mediale Präsenz des Schauspielers: „Zweifelhaft, gebt ihm etwas Kamera mit meiner Antwort. Er scheint sie zu brauchen, da die billigen Sendungen hier in Argentinien so großzügig sind. Kopieren sie etwa die Rede von dem Teil, der mich betrifft? Sie sind auf dem falschen Weg! Gute Nacht! Frohen Kindertag!“

Ana Rosenfelds deutlicher Rat

Die Anwältin von Wanda Nara, Ana Rosenfeld, äußerte sich in der Sendung Sálvese quien pueda (América TV) und war deutlich: „Dieser Post war unnötig. Wir sind an Mauro Icardis Posts gewöhnt. Aber nie an seine Stimme. Er spricht nicht, er postet.“

Rosenfeld war der Meinung, dass Icardi „sich in Dinge einmischt, die ihn nichts angehen“ und verteidigte Vicuña: „Er mischt sich in die Angelegenheiten von Benjamín Vicuña ein, der, wenn überhaupt, ein Vater ist, der jedes Mal präsent ist, wenn die Kinder nach Argentinien kommen.“

Die Anwältin gab auch eine Empfehlung, wie der chilenische Schauspieler reagieren sollte: „Wenn ich Benjamín wäre, würde ich nicht antworten. Ich würde vor Gericht antworten.“ Sie ging noch weiter und schlug vor, dass Vicuña „eine völlig andere Position“ in Bezug auf die Schulbildung seiner Kinder einnehmen sollte: „Wenn ich er wäre, würde ich meine Kinder morgen in Argentinien einschulen.“

Besuchsrechtsvereinbarung zerbrochen

Laut der Journalistin Naiara Vecchio in der Sendung Los Profesionales (elnueve) hat Icardis heftiger Post direkte Konsequenzen für das Verhältnis zwischen Vicuña und China Suárez gehabt. „Die Vereinbarung über die Besuchsrechte der Kinder ist zerbrochen“, sagte die Journalistin und fügte hinzu: „Nichts ist mehr wie zuvor, alles wird neu verhandelt.“

Quellen aus beiden Lagern bestätigten, dass die bisherige Vereinbarung nicht mehr in der gleichen Form fortbestehen wird. Die Anwälte des Ex-Paares müssen sich daher dringend treffen, um die Vereinbarungen zur Kindererziehung und Familienorganisation zu aktualisieren. Vecchio fasste die Lage mit einem deutlichen Satz zusammen: „Ende der Waffenruhe, neuer Krieg.“

Anita Espasandíns Botschaft

Inmitten des Sturms teilte die Freundin von Benjamín Vicuña, Anita Espasandín, eine Botschaft in ihren sozialen Netzwerken, die als indirekte Antwort auf den Konflikt interpretiert wurde. Ohne Icardi zu erwähnen, veröffentlichte sie mehrere Fotos mit dem Schauspieler und schrieb: „Du musst deinen Wert nicht beweisen oder dir das Recht auf Ruhe verdienen. Du bist bereits genug, auch während du weiter wächst und lernst.“

Der Text fuhr fort mit Überlegungen zur Heilung: „Du kannst alles, was du erlebt hast, ehren, ohne im Schmerz gefangen zu bleiben. Wunden können zu Türen werden, und Verluste zu Raum für Neues.“ Die Veröffentlichung, die sich an „alle Menschen, die ihre Geschichte umarmen und ihren eigenen Zufluchtsort bauen wollen“ richtete, wurde von ihren Followern mit der Kontroverse um ihr Paar in Verbindung gebracht.

Hintergrund des Konflikts

Der Streit zwischen Icardi und Vicuña ist nicht neu. Im Jahr 2025 hatte China Suárez eine scharfe Botschaft gegen den Schauspieler veröffentlicht: „Vater des Jahres, der seine Tochter zu einem Essen/einer Party mitnimmt, um ein Foto für Instagram zu machen, aber sich dann in der Toilette mit seinen Süchten einschließt.“ Icardi griff diese Linie nun mit seinem Post zum Kindertag wieder auf.

Vicuña hatte in PH gesagt: „Was meine Situation heute betrifft, dass meine Kinder 14.000 Kilometer entfernt sein können, bin ich mir der Bindung zu ihnen sehr sicher, das kann mir niemand nehmen.“ Diese Worte lösten die Reaktion des Fußballers aus.

Der Konflikt wird sicherlich weiter für Gesprächsstoff sorgen, da die Anwälte beider Seiten zu dringenden Gesprächen zusammenkommen und der Medienkrieg keine Anzeichen von Entspannung zeigt.

Quelle: imago.com.ar