Ein Showdown in der argentinischen Promiwelt
Der Konflikt zwischen der argentinischen Pop-Ikone Lali Espósito und dem Journalisten Marcelo Polino hat am 18. August 2026 eine neue Eskalationsstufe erreicht. Polino, der während der Sommerpause der Diva Moria Casán deren Sendung La Mañana con Moria auf dem Sender El Trece moderiert, hatte alte Animositäten wieder aufgewärmt. Er warf Lali vor, sich während der Dreharbeiten zum letzten Kapitel der Netflix-Serie Moria von der Gruppe der Freunde abgesondert zu haben.
„Im letzten Kapitel lud uns Moria zu einer Gruppe von Freunden ein. Alle waren wir an einem Ort, außer einer Person, die nicht bei uns sein wollte. Lali Espósito wollte sich nicht mit uns treffen. Lali war an einem Ort, und wir, alle Freunde, an einem anderen“, sagte Polino in der Sendung.
Die scharfe Antwort der Sängerin
Lali ließ die Anschuldigungen nicht auf sich sitzen. Im Gespräch mit Ángel de Brito in der Gossip-Sendung LAM auf dem Sender América konterte sie: „Ich weiß nicht, was der liebe Polino erzählt. Dass ich allein auf der anderen Seite war, ist nicht nur falsch, sondern es gibt klare Beweise, die man überprüfen kann, zum Beispiel die Uhrzeiten, zu denen jeder gedreht hat, und die Fotos und Inhalte, die ich gemacht habe.“ Sie ging sogar noch weiter: „Was Polino macht, ist große Bosheit, weil wir wissen, warum. Es ist falsch und stammt aus einer Wut, die er kennen wird, aber er lügt böswillig.“
Der politische Hintergrund
Die Sängerin spielte dabei auch auf eine politische Motivation an: „Ladri Depósito hat ihn verwirrt, was soll's. Es überrascht mich nicht, aber bei ihm geht es um Javo, denke ich“, deutete sie an. Damit bezog sie sich auf Javier Milei und die Nähe Polinos zu Fátima Florez, der Partnerin des argentinischen Präsidenten. Die Feindschaft zwischen Lali und Milei hat eine lange Vorgeschichte, die bis zu einem öffentlichen Schlagabtausch in den sozialen Medien zurückreicht.
Wie das Portal Pronto berichtet, zog Lali daraus nun eine drastische Konsequenz: Sie entfolgte Polino auf Instagram – eine symbolträchtige Geste, die den endgültigen Bruch einer bereits zerrütteten Beziehung markiert.
Moria Casán stellt sich hinter Lali
Mitten in der Polemik schaltete sich nun die legendäre Moria Casán ein und nahm Lali in Schutz. Die Diva teilte auf ihren sozialen Kanälen ein Video eines Interviews, das Fefe Bongiorno während der Dreharbeiten mit Lali geführt hatte. In dem Clip spricht die Sängerin voller Bewunderung über Moria. Casán kommentierte den Beitrag mit einer kurzen, aber emotionalen Botschaft: „Loviu gladiadora“ (frei übersetzt: „Liebe dich, Gladiatorin“).
Zuvor hatte Moria bereits erklärt, dass Lalis Abwesenheit bei der Serienpräsentation im Theater Lola Membrives darauf zurückzuführen sei, dass sie nur ihren engsten Kreis eingeladen habe und die restlichen Einladungen von der Streaming-Plattform vergeben wurden.
Reaktion von der Bühne
Schon vor ihren Aussagen bei LAM hatte Lali aus einem ihrer Konzerte heraus reagiert. Völlig durchnässt vom Regen veröffentlichte sie eine Instagram-Story mit dem Text „QUIENES SOON?!“ und fügte hinzu: „Ich nutze diesen Moment der Show, um zu sagen, dass die Serie der One (Moria) raus ist und meine Bewunderung und Verehrung total ist.“ Diese Botschaft wurde als explizite Unterstützung für Moria und zugleich als indirekte Antwort auf Polinos Kritik gelesen.
Eine zehnjährige Vorgeschichte
Der Konflikt hat eine lange Historie: Polino war zehn Jahre lang der Patenonkel des Lali-Fandoms. Die Beziehung zerbrach jedoch an „Verhaltensweisen“, die ihm missfielen. „Sie ist auf das Pony gestiegen und hat Dinge getan, die mir nicht gefallen haben. Mit meiner langen Zunge habe ich ihr gesagt, was ich dachte, und sie hat sich entschuldigt. Die Beziehung wurde abgebrochen“, erinnerte sich der Journalist in seiner Sendung, wie Éxitoína berichtet.
Währenddessen konzentriert sich Lali weiterhin auf ihre Karriere und bereitet sich auf ihr großes Konzert im Estadio River Plate am 26. September vor. Eine Versöhnung mit Polino ist derzeit nicht in Sicht. Alles deutet darauf hin, dass dieser Medienkrieg erst am Anfang steht.