Ein Konflikt mit Vorgeschichte
Der Schlagabtausch zwischen Marcelo Polino und Lali Espósito hat am 18. August in der Sendung La mañana con Moria (eltrece) begonnen. Polino, ein bekannter argentinischer Journalist, behauptete, dass sich Lali während der Dreharbeiten zur letzten Folge der Netflix-Serie „Moria“ (Premiere am 14.08.2026) von der Gruppe isoliert habe.
„Moria hat uns eine Gruppe von Freunden eingeladen, und alle waren an einem Ort, nur eine Person hat sich entschieden, nicht bei uns zu sein“, sagte Polino. Diese Person sei Lali gewesen, die sich in einem separaten Raum im Palast aufgehalten habe. „Wir haben sie nie gesehen, sie hat nicht mit uns gedreht“, so der Journalist.
Der Ursprung der Entfremdung: 2021 und „auf das Pony gestiegen“
Polino erinnerte daran, dass er zehn Jahre lang Pate des Fandoms von Lali war, seit ihren Anfängen. Doch die Beziehung zerbrach 2021: „Sie ist auf das Pony gestiegen und hat Dinge getan, die mir nicht gefallen haben“, erklärte er. Er habe sie darauf angesprochen, sie habe sich entschuldigt, danach sei der Kontakt abgebrochen.
Zudem erzählte er eine Anekdote aus seiner Zeit als Botschafter von La Voz Argentina bei Telefe: „Sie hatte nie zehn Minuten Zeit für mich. Alle anderen kamen, die Montaners, La Sole ... und ich hatte die Nase voll.“
Lalis Antwort: „Er lügt aus böser Absicht“
Die Sängerin blieb nicht untätig. In einem Interview mit Ángel de Brito, das in LAM (América TV) ausgestrahlt wurde, wies Lali alle Vorwürfe zurück: „Das ist nicht nur falsch, sondern es gibt klare Beweise, die man überprüfen kann, wie die Drehzeiten und Fotos oder Inhalte, die ich mit vielen Anwesenden gemacht habe.“
Sie spielte auch auf eine politische Motivation an: „Was Polino tut, ist große Bosheit, weil wir wissen, warum.“ Als De Brito sie an Polinos Rolle als Fandom-Pate erinnerte, antwortete Lali mit einer politischen Anspielung: „Ladri Depósito hat ihn verwechselt“, in Bezug auf Javier Milei, den argentinischen Präsidenten, mit dem sie öffentlich im Clinch liegt.
Polinos Instagram-Post
Am 19. August veröffentlichte Polino eine lange Stellungnahme in seinen Instagram-Stories: „Klarstellung zu meinen Aussagen in La mañana con Moria, um mir 300 Interviews zu ersparen, die ich trotzdem dankend annehme. Meine Entfremdung von Lali stammt aus dem Jahr 2021, als sie sich mir gegenüber daneben benommen hat.“
Er bestritt jegliche politische Hintergründe: „Denk dir keine politischen Hintergründe aus. Javier Milei war nicht einmal Abgeordneter, als das passierte. Zieh mich nicht in die Spaltung hinein.“ Und schloss ironisch: „Weniger Netflix im Kopf, mehr Realität. #Ego, schönes Lied.“
Fátima Florez in der Mitte
Die Moderatorin, die Moria Casán in ihrer Sendung vertrat, Fátima Florez, geriet ebenfalls ins Kreuzfeuer, da sie mit Milei liiert war und mit Polino befreundet ist. Sie stellte klar: „Ich bin mit Marcelo Polino befreundet, wir arbeiten seit Jahren zusammen, aber wir sprechen nie über Politik. Ich spreche in meinem Privatleben nicht über Politik.“
Sie lobte Lali: „Ich mag Lali als Künstlerin, ich bewundere sie, sie ist eine Frau mit großem Charisma und Talent, eine absolute Nummer eins.“ Über Milei sagte sie: „Wir haben intellektuelle Unabhängigkeit, emotionale und künstlerische Vorlieben. Niemand muss jemanden beeinflussen.“
Die Antwort mit einem Video
Lali beschloss, den Streit mit einem Video zu beenden: ihren eigenen Auftritt in der Serie, in einem roten Kleid, tanzend, mit Morias Stimme im Hintergrund: „Sie, die Gewissheit, Generationen zu durchqueren im Hier und Jetzt. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft koexistieren aktualisiert.“
Ein eleganter Abschluss, der ohne ein Wort Polinos Version widerspricht und ihren Platz in der Produktion bestätigt. Der Streit bleibt vorerst den Fans überlassen.
Quellen: eltrecetv.com.ar, clarin.com, infobae.com, lanacion.com.ar, tn.com.ar