Ein angespannter Moment nach der Halbfinal-Qualifikation

Der 11. Juli 2026 wird in die Erinnerung aller Argentinier eingraviert bleiben, nach dem 3:1-Sieg der Nationalmannschaft gegen die Schweiz in der Verlängerung, wodurch sie sich für das Halbfinale der Weltmeisterschaft qualifizierte. Jedoch soll es am Ausgang des Stadions in Kansas City zu einem unschönen Zwischenfall zwischen einem Journalisten und Sicherheitspersonal gekommen sein.

Der Bericht des Reporters

Laut dem argentinischen Fernsehprogramm Infama von América TV befand sich der Journalist Martín Salwe auf einer öffentlichen Straße am Ausgang eines VIP-Bereichs des Stadions, einem Sektor, der keine spezielle Akkreditierung erforderte. Seine Absicht war es, eine Begrüßung für die Fans von der Sängerin Tini Stoessel zu erbitten, einer sehr berühmten Popsängerin in Argentinien und Partnerin des Nationalspielers Rodrigo De Paul.

Salwe berichtete, dass die Sängerin aufgrund der Geräuschkulisse die Bitte nicht hörte und schnell in einen Van stieg. In diesem Moment sollen zwei Sicherheitsbeamte auf ihn und seinen Kameramann losgegangen sein. Mich packten sie an der Brust und kratzten mich. Ich habe immer noch die Spuren, erklärte der Reporter und zeigte die Verletzungen. Der Journalist hob hervor, dass das Ansprechen anderer Persönlichkeiten, wie Antonela Roccuzzo (die Ehefrau von Superstar Lionel Messi), friedlich verlief, was diese Situation ungewöhnlich und überheblich wirken ließ.

Die Version der Familie der Sängerin

Auf Nachfrage des Programms gaben die Eltern von Tini Stoessel eine beruhigende Version ab. Ihre Mutter, Mariana Muzlera, klärte auf, dass die Künstlerin in den USA in der Regel keine private Sicherheit mit sich führt, außer bei ihren eigenen Konzerten, und vermutete, dass die Angreifer Zivilpolizisten oder Personal des FIFA-Stadions waren. Der Vater, Alejandro Stoessel, bestätigte diese Hypothese. Die Moderatorin Marcela Tauro spekulierte, dass es sich um Leibwächter handeln könnte, die der argentinische Fußballverband (AFA) oder die FIFA für die Familien der Spieler zugewiesen hatten.

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