Eine Rückkehr, die niemand erwartet hat
Der Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan Markle werden Kalifornien verlassen, um sich in Großbritannien niederzulassen, wie The Daily Telegraph und das Magazin People am 20. August exklusiv berichteten. Die Nachricht hat die königliche Familie völlig unvorbereitet getroffen: König Charles III. wurde erst am Sonntag informiert, und Prinz William soll „wütend“ über den Umzug sein.
Die Dukees werden vorerst keine offiziellen royalen Pflichten mehr übernehmen. Sie bleiben private Bürger, leben aber wieder im Vereinigten Königreich – zusammen mit ihren Kindern, Archie (7) und Lilibet (5).
Warum kehren sie jetzt zurück?
Vertraute der Paares gegenüber der BBC, dass die Entscheidung erst in den letzten Wochen gefallen ist. Der Besuch in Großricht im Juli war entscheidend: Harry, Meghan und die Kinder verbrachten Zeit mit dem König auf Highgrove sowie mit der Familie seiner Mutter, den Spencers. Die Kinder lernen ihre Onkel und Cousins kennen. Die Schulen für Archie und Lilibet sind bereits gewählt – der Unterricht beginnt in England in der zweiten Septemberwoche, daher könnte die Familie innerhalb der nächsten 10 Tage zurückkehren.
Weitere, von Experten diskutierte Gründe:
- Gesundheit des Königs: Charles III. wird weiterhin gegen einen Krebs behandelt (in Remission), und der Wunsch, Zeit mit ihm zu verbringen, ist ein schwerwiegender Faktor.
- Das Gedenken an Diana: Der Besuch auf dem Anwesen der Spencers (Althorp) hat emotional eine große Rolle gespielt.
- Druck durch Donald Trump: Der Ex-Präsident hat Meghan immer wieder scharf kritisiert; zudem stehen Harry wegen Einwanderungsfragen in den USA (Visum) unter Druck.
- Business: Beide haben den Netflix-Vertrag verlängert, allerdings zu Bedingungen, die deutlich unter den anfänglichen 100 Millionen US-Dollar (2022) liegen.
Wo werden sie wohnen?
Ein genauer Wohnort wurde noch nicht bekannt gegeben, aber es wird auf das ländliche Gebiet getippt: Cotswolds oder Northampton, in der Nähe von Althorp. London selbst soll nicht in Frage kommen. Gesucht wird eine Gegend mit erstklassigen Privatschulen.
Das Sicherheitsthema – die große Unbekannte
Als Harry im Mai 2025 sein gerichtliches Verfahren gegen das Innenministerium verlor und ihm der staatliche Polizeischutz entzogen wurde, sagte er, er sehe „keine Welt“ – um mit seiner Frau und den Kindern nach Großbritannien zu kommen. Jetzt wird genau dies wieder zum Thema. Es ist unklar, ob sein privates Sicherheitsteam mit umzieht oder ob sich die Haltung der Regierung ändert. Premierminister Andy Burnham beschränkte sich auf wohlwollende Worte.
Versöhnung mit der Familie?
Die BBC berichtet, dass das Verhältnis zu William weiterhin zerstört ist. Der Thronfolger hat Harry weder das Buch Spare noch das berühmte Oprah-Interview verziehen. Obwohl der König sich über die Möglichkeit, seine Enkel häufiger zu sehen, positiv zeigt, steht eine Rückkehr der Sussexes in den royalen Alltag nicht zur Debatte.
Blick auf die öffentliche Meinung
Die Beliebtheitswerte der Sussexes sind auf einem Tiefpunkt: Nur etwa 27% der Briten zeigen Sympathie für Harry und nur 18% für Meghan, wie von El País ausgewertete Daten nahelegen. Viele verübeln ihnen den Weggang nach Kalifornien. Die neue Entwicklung sorgt jedoch bereits für eine große mediale Aufmerksamkeit und einen überraschenden Gesprächsstoff.
Archie und Lilibet: In welche Schule gehen sie?
Der genaue Name wird aus Privatsphäre-Gründen nicht genannt. Doch Medienberichten zufolge handelt es sich nicht um ein Internat und auch nicht um die Schule der royalen Kinder (Lambrook). Mögliche Kandidaten sind Ludgrove (wo Harry selbst war; Gebühr etwa 16.875 € pro Trimester) oder Bedales (koedukativ, bis 18 Jahre, Tagesschule und Internat). Die britische Bildungsministerin Lucy Powell wertete die Rückkehr als ein starkes Vertrauen in das britische Bildungssystem.
Ein neues Kapitel für die Krone?
Die königliche Historikerin Richard Fitzwilliams sieht darin eine „Krise für die Monarchie, aber eine Institution, die uns mit ihren Reaktionen oft überrascht“. König Charles III. hat sich nicht öffentlich geäußert, intern soll er sich aber freuen, seinen Sohn und die Enkel regelmäßiger zu sehen.
Ob die Rückkehr endgültig oder „nur für einen längeren Zeitraum“ ist, bleibt abzuwarten. Eine vertraute Person der Paar sagt: „Ich bin einfach glücklich, sie wieder hier zu haben.“