Neun Kinder sterben nach Bergsturz in einer illegalen Goldmine im NICARAGUA
Ein verheerender Einsturz einer ungesicherten Goldgrube in Rivas, Nicaragua, hat in den frühen Morgenstunden des 27. September 2024 neun Kinder im Alter von drei bis vierzehn Jahren das Leben gekostet. Die Mine, die illegal betrieben wurde, stürzte ein, als die Kinder in den Schacht stiegen, um Erz zu gewinnen. Präsident Daniel Ortega hat sofort eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet und angekündigt, alle unbewilligten Minen des Landes zu schließen. Die Tragödie wirft ein erschütterndes Licht auf die Praxis der Kinderarbeit in der südamerikanischen Goldförderung und hat bereits Protestrufe in der Bevölkerung ausgelöst. Internationale Menschenrechtsorganisationen fordern strengere Kontrollen und eine globale Kampagne gegen Kinderarbeit in Minen. Weitere Ermittlungen und Sicherheitsmaßnahmen stehen nun an der Tagesordnung.