14/06/2026 18:42 - Entretenimiento
Retrato de una mujer elegante y madura con expresión serena pero reflexiva, sentada en un ambiente interior cálido, iluminación suave que resalta sus rasgos, estilo editorial de revista
In einem Land, in dem Familie und kulturelle Identität eine besondere Rolle spielen, hat Teresa Costantini beschlossen, ihre Version einer Geschichte zu erzählen, die die argentinische Gesellschaft in Atem hält. Ihr Ex-Mann, der Unternehmer Eduardo Costantini – eine der einflussreichsten Persönlichkeiten im kulturellen Leben Argentiniens – hat vor Gericht beantragt, dass sie aufhört, den Nachnamen Costantini zu führen.
Eduardo Costantini ist der Gründer des MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), das 2001 eröffnet wurde. Es eines der bedeutendsten Museen für moderne lateinamerikanische Kunst weltweit. Die Familie Costantini hat italienische Wurzeln – wie viele argentinische Familien, da zwischen 1880 und 1930 Millionen von Italienern nach Argentinien einwanderten.
In einem Interview mit María Laura Santillán für Infobae beschrieb Teresa mit bewegender Offenheit, wie sie die Nachricht erlebte: "Es hat mir der Bauch wehgetan. Mir ist hier drinnen etwas sehr Starkes passiert", sagte sie und zeigte auf ihren Magen.
Für deutsche Leser ist es wichtig zu verstehen: In Argentinien ist die kirchliche Ehe nach wie vor von großer Bedeutung, obwohl das Land offiziell ein laizistischer Staat ist. Eine Annullierung der religiösen Ehe durch die katholische Kirche ist ein formeller, oft schmerzhafter Prozess, der die Existenz der Ehe quasi "auslöscht".
Argentinischer Unternehmer und Philanthrop, Gründer des Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires (MALBA) im Jahr 2001.
Er gilt als einer der bedeutendste Kunstsammler Lateinamerikas.
Produzentin und Schauspielerin aus Argentinien, bekannt durch Filme wie "Elsa y Fred" (2005) und ihre Arbeit im argentinischen Fernsehen.
Teresa hob die wichtige Rolle hervor, die ihre Kinder in diesem Prozess spielten: "Es war sehr hart für die Kinder. Ein furchtbarer Schock. Tatsächlich sind sie es, die mich am meisten unterstützen, damit ich Nein sage".
Die Unternehmerin betonte die Absurdität der Situation: "Man weiß nicht, was man in solchen Momenten tun soll, weil alles so absurd ist. Wie können sie das von mir verlangen?".
Auf die Frage, ob sie direkt mit Eduardo gesprochen hatte, war Teresa eindeutig: "Nein, das konnte ich nicht. Ich habe alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um zu sprechen, denn wenn alles per Einschreiben, per Nachricht von irgendwoher kommt... per kirchlicher Klage, die mir nach ein paar Monaten erreicht... ist das sehr schwierig. Kannst du mich nicht anrufen und uns hinsetzen und reden?".
Die fehlende direkte Kommunikation und der ausschließliche Gebrauch rechtlicher Wege war einer der schmerzhaftesten Punkte für Teresa, die einen Dialog suchte, der nie zustande kam.
Der Konflikt dreht sich um den Nachnamen Costantini, den Teresa über Jahrzehnte als Teil ihrer professionellen und persönlichen Identität aufgebaut hat. In Argentinien ist der Nachname des Ehemanns traditionell stark mit der Identität der Frau verknüpft – auch nach einer Scheidung behalten viele Frauen den Namen.
In Argentinien – einem Land mit starker italienischer Einwanderungstradition – haben Nachnamen wie Costantini eine besondere kulturelle Bedeutung. Sie verbinden Familien mit ihrer Geschichte und Identität. Das MALBA hat den Namen Costantini international bekannt gemacht.
Quelle: Pronto.com.ar | Datum: 14. Juni 2026
Alfredo S. Quiroga
Conspiraciones