15/06/2026 21:48 - Actualidad
Velas y flores blancas en un cementerio al atardecer, ambiente de duelo respetuoso con luz suave
Die argentinische Provinz Chaco – im Nordosten des Landes gelegen, bekannt für ihre weiten Ebenen, heißen Sommer und als eine der wirtschaftlich ärmeren Regionen Argentiniens – ist in Aufruhr. In der Kleinstadt Tres Isletas (etwa 25.000 Einwohner) wurde ein Verbrechen entdeckt, das selbst die erfahrendsten Ermittler fassungslos macht.
Chaco ist eine Provinz im Nordosten Argentiniens, grenzt an Paraguay. Die Region ist gekennzeichnet durch Landwirtschaft, Viehzucht und subtropisches Klima. Tres Isletas ist eine ländliche Kleinstadt etwa 150 km von der Provinzhauptstadt Resistencia entfernt – eine Gegend, in der sich alle kennen und solche Gewalttaten völlig ungewöhnlich sind.
Die junge Pamela Magalí Gauna, 28 Jahre alt, verlor ihr Leben durch die Hand ihrer eigenen Mutter, Irma Gladis Pérez, 58 Jahre. Die Tat soll sich im Familienhaus ereignet haben.
| Opfer: | Pamela Magalí Gauna (28 Jahre) |
| Beschuldigte: | Irma Gladis Pérez (58 Jahre, Mutter) |
| Tatwaffe: | Schlachtermesser mit Klinge über 30 cm |
| Verletzungen: | Mehrere Stichwunden an Hals, Gesicht und Abwehrverletzungen an den Händen |
| Rechtslage: | Beschuldigte stellte sich freiwillig; Untersuchungshaft |
Staatsanwalt Gerónimo Roggero leitet die Untersuchung. In Argentinien übernimmt ein Fiscal (Staatsanwalt) die Leitung von Strafverfahren ähnlich wie in Deutschland der Staatsanwalt.
Das Mysterium: Nachbarn berichten, dass Mutter und Tochter in scheinbar guter Harmonie zusammenlebten – was den Fall noch unerklärlicher macht.
Der Onkel des Opfers erhielt einen Anruf von seiner Schwester (der Beschuldigten), in dem sie die Tat gestand. Daraufhin erstattete er unverzüglich Anzeige bei der lokalen Polizeistation.
Auf dem Facebook-Profil von Pamela Gauna fand sich eine Widmung, die heute wie eine dunkle Prophezeiung wirkt:
„Mi mamá lo es todo“
Worte, die einst Liebe und Dankbarkeit ausdrücken sollten, haben nun eine erschreckende Bedeutung.
Auf sozialen Netzwerken verabschiedeten sich Angehörige und Freunde mit bewegenden Worten:
„Meine Freundin seit dem Kindergarten. Ruhe in Frieden, Pamelita. Ein Kuss in den Himmel.“
— Magalí, Jugendfreundin„Ich behalte dein Lächeln und all die Liebe, die du mir gegeben hast. Du wirst mir fehlen, meine schöne Magere.“
— Enge Freundin„Pame war die verkörperte Freundlichkeit. Sicher ruht sie jetzt in Gottes Armen.“
— BekannteDie technische Schule E.E.T. N°20 veröffentlichte eine offizielle Erklärung:
„Wir begleiten mit Zuneigung, Respekt und Solidarität ihren Vater, Familienangehörige, Freunde und Liebste in diesem schwierigen Moment.“
Hintergrund: In Argentinien sind staatliche Schulen („Escuelas Estatales“) wichtige soziale Zentren, besonders in kleineren Städten. Der Vater von Pamela arbeitet als Lehrer an dieser Schule.
Auch die Iglesia de Dios Pradier 810 (eine evangelische Freikirche in Tres Isletas) sprach ihr Beileid aus:
„Wir sprechen unsere aufrichtige Anteilnahme für den Verlust von Pame Gauna aus, ein junges Mitglied unserer Gemeinde. Für immer in unseren Herzen.“
Ein Familienmitglied appellierte an die Öffentlichkeit: „Wir durchleben einen tiefen Schmerz wegen dessen, was in unserer Familie passiert ist... Bitte keine Kommentare, wenn ihr nicht wisst, wie es passiert ist. Nur Gott weiß und kann jeden nach seinen Taten richten.“
Alfredo S. Quiroga
Conspiraciones