17/06/2026 13:43 - Deportes
Arquero argentino con el número 23 en la espalda atajando durante un partido nocturno en estadio repleto de banderas celestes y blancas
Im Arrowhead Stadium von Kansas City, wo Argentinien 3:0 gegen Algerien gewann, erlebte Emiliano "Dibu" Martínez ein Torwartspiel mit wenig Beschäftigung, aber einem Moment, der die argentinischen Fans in Atem hielt.
Der 33-jährige Torhüter, der bis zuletzt wegen einer Fraktur am Ringfinger seiner rechten Hand als unsicher galt – eine Verletzung aus dem Finale der Europa League mit Aston Villa –, absolvierte die vollen 90 Minuten ohne Anzeichen von Schmerzen oder Unbehagen.
Hintergrund für deutsche Leser: Der Spitzname "Dibu" kommt vom spanischen Wort "dibujo" (Zeichnung). Als Kind zeichnete Martínez ständig und erhielt diesen Namen, der bis heute geblieben ist. Der Ausdruck "marplatense" bezeichnet jemanden aus Mar del Plata, Argentiniens wichtigstem Badeort an der Atlantikküste, etwa 400 km südlich von Buenos Aires.
In der 7. Minute schoss der algerische Stürmer Fares Chaibi nach einem tiefen Pass über die rechte Abwehrseite Argentiniens am ersten Pfosten vorbei – ein Moment, der die Herzen der "Albicelestes" (die weiß-himmelblauen, Argentiniens Teamfarbe) zum Stillstand brachte.
Bei dieser Szene zeigte Martínez nicht seine gewohnte Reaktion: Der Ball ging am ersten Pfosten vorbei, ohne dass der Torwart mit der erwarteten Entschlossenheit reagieren konnte. Glück für Argentinien: Der Linienrichter hisste die Fahne und das VAR bestätigte, dass Chaibi im Abseits stand.
Dies war die einzige echte Gefahrensituation für den Torhüter aus Mar del Plata, da Algerien das argentinische Tor praktisch nicht mehr gefährdete.
Was seinen Beitrag zum Spiel betrifft, erfüllte Martínez seine Aufgaben mit Bravour: Er bot sich ständig als Anspielstation für seine Mitspieler an, besonders gegen die algerische Pression beim Spielaufbau.
Zudem war er direkt am zweiten Tor von Messi beteiligt: Von seinen Füßen kam der Ball zum Kapitän, dessen Hereingabe die afrikanische Abwehr klärte; der Ball landete bei Alexis Mac Allister, dessen Schuss Luca Zidane abfälschte, sodass die Nummer 10 zum 2:0 traf.
Kontext: Alexis Mac Allister spielt für Liverpool in der Premier League und ist einer der wichtigsten Mittelfeldspieler Argentiniens. Luca Zidane, Sohn der französischen Legende Zinédine Zidane, ist Torwart – hier spielte er als Feldspieler eine unglückliche Rolle.
| Datum: | 16.06.2026 |
| Stadion: | Arrowhead Stadium, Kansas City |
| Ergebnis: | Argentinien 3:0 Algerien |
| Tore: | Messi 16', 59', 75' |
| Schiedsrichter: | Szymon Marciniak (Polen) |
| Zero gehalten: | Ja |
Das Team von Lionel Scaloni spielt am 22. Juni gegen Österreich in Dallas (14:00 Uhr Argentinien, 19:00 Uhr Deutschland) und schließt die Gruppenphase am 27. Juni gegen Jordanien ab, ebenfalls in Dallas (22:00 Uhr Argentinien).
Argentinien führt die Gruppe J mit 3 Punkten und +3 Tordifferenz an, gefolgt von Österreich mit 3 Punkten und +2. Algerien und Jordanien schließen ohne Punkte ab.
Fußball-WM 2026: Diese findet in den USA, Kanada und Mexiko statt. Kansas City ist einer der Austragungsorte in den USA. Das Turnier findet vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 statt.
Quelle: El Día
Alfredo S. Quiroga