28/06/2026 06:26 - Internacionales
Westeuropa erlebt eine historische Hitzewelle, die Temperaturrekorde in mehreren Ländern gebrochen hat. Wissenschaftler der Organisation World Weather Attribution haben bestätigt, dass dieses extreme Phänomen ohne den Klimawandel unmöglich wäre – ein Wendepunkt in der globalen Klimakrise.
Die Forscher von World Weather Attribution haben eine aufschlussreiche historische Vergleichsanalyse durchgeführt:
| Jahr | Temperaturunterschied | Kontext |
|---|---|---|
| 1976 | 3,5°C kälter | Historische Referenz-Hitzewelle |
| 2003 | 2°C kälter | Hitzewelle mit 70.000 Todesopfern |
| 2026 | Aktuelle Temperaturen | Historische Rekorde gebrochen |
Darüber hinaus stellten die Wissenschaftler fest, dass warme Nächte heute 100-mal wahrscheinlicher sind als im Jahr 2003, was die Erholung des Organismus während der nächtlichen Ruhe verhindert.
Die UKHSA (Gesundheitsbehörde des Vereinigten Königreichs) hat die rote Alarmstufe bis Freitag, 27. Juni 2026 verlängert – die höchste Warnkategorie.
Die Formel 1 hat erstmals in Europa den Status "Heat Hazard" (Hitzgefahr) für den Großen Preis von Österreich ausgerufen, mit Temperaturen über 31°C auf dem Red Bull Ring in Spielberg.
World Weather Attribution ist eine internationale Zusammenarbeit von Wissenschaftlern, die den Einfluss des Klimawandels auf extreme Wetterereignisse analysiert. Der Hitzestress durch Luftfeuchtigkeit kombiniert Temperatur und Feuchtigkeit, um die tatsächlichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu messen, da hohe Luftfeuchtigkeit die Verdunstung von Schweiß verhindert und die Wärmeregulierung des Körpers erschwert.
Quellen: Infobae | CNN auf Spanisch
Alfredo S. Quiroga