01/07/2026 15:40 - Actualidad
Die Provinz Mendoza – eines der wichtigsten Weinanbaugebiete Südamerikas am Fuße der Anden – hat die Aussetzung des Präsenzunterrichts für Donnerstag, 1. Juli 2026 ausgeweitet. Die Entscheidung betrifft nun insgesamt 11 Bezirke und wurde von der Direktion für Schulen nach Empfehlungen des Zivilschutzes getroffen.
Hinweis für Besucher: In Argentinien sind „Departamentos“ (Bezirke) Verwaltungseinheiten, die deutschen Landkreisen ähneln. Mendoza ist in 18 Bezirke unterteilt.
Der Servicio Meteorológico Nacional (SMN) – die argentinische Wetterbehörde – hat eine orangene Warnung für Schneefall herausgegeben. Diese zweite höchste Warnstufe signalisiert ungewöhnlich intensive Wetterereignisse.
Höchsttemperatur: 7°C
Tiefsttemperatur: 1°C
Höchsttemperatur: 5°C
Tiefsttemperatur: -5°C
Windböen: bis 100 km/h
Schneefall: 5-10 cm
Die Bildungsbehörde hat verfügt, dass der Schulbetrieb über die Plattform Escuela Digital Mendoza virtuell fortgesetzt wird. Das ermöglicht pädagogische Kontinuität trotz der klimatischen Herausforderungen.
In den übrigen Gebieten der Provinz verläuft der Unterricht ordnungsgemäß, wie die Provinzregierung bestätigte.
Die örtlichen Behörden raten:
Das argentinische Wetterdienst-Warnsystem verwendet drei Stufen. Die orangene Warnung ist die zweithöchste Kategorie und signalisiert, dass meteorologische Phänomene ungewöhnlicher Intensität erwartet werden, die erhebliche Auswirkungen auf die Bevölkerung haben können.
Kontext für Mitteleuropäer: Mendoza liegt auf dem südlichen Halbkugel, wo Juli Winterzeit ist. Temperaturen unter Null sind in dieser Andenregion nicht ungewöhnlich, jedoch sind Windböen von 100 km/h und Schneefall im Tiefland außergewöhnlich.
Alfredo S. Quiroga