01/07/2026 15:57 - Internacionales
Eine Tragödie erschütterte Besucher und Einwohner von Rio de Janeiro, als ein Mann nach einem Sturz aus 150 Metern Höhe am bekannten Felsen Pedra do Macaco (Affenfelsen) sein Leben verlor. Der Unfall ereignete sich im Stadtteil São Conrado im Westen der brasilianischen Metropole.
Lokalen Medienberichten zufolge versuchte der Tourist, ein Foto oben auf dem Aussichtspunkt zu machen. Er entschied sich, rückwärts zu gehen, um eine bessere Aufnahmeperspektive zu erhalten. In diesem Moment verlor er das Gleichgewicht und stürzte in die Tiefe.
Der Pedra do Macaco ist eine Felsformation im Stadtteil São Conrado, einem exklusiven Viertel von Rio de Janeiro. Der Felsen ist für seine atemberaubenden Panoramablicke auf die Atlantikküste bekannt und ein beliebtes Ziel für Wanderer und Touristen.
Der Ort birgt jedoch erhebliche Risiken: Die vertikalen Klippen haben in vielen Bereichen keine Schutzbarrieren, was bei Besuchern ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen kann.
Rio de Janeiro ist weltbekannt für seine beeindruckenden Granitfelsen, die aus dem Stadtbild herausragen. Neben dem Pedra do Macaco gibt es den Zuckerhut und den Corcovado. Diese geologischen Formationen sind etwa 600 Millionen Jahre alt und entstanden während der Trennung des Superkontinents Gondwana.
Internationale Studien zeigen, dass zwischen 2011 und 2024 mehr als 250 Menschen weltweit starben, während sie versuchten, Fotos an gefährlichen Orten zu machen. Stürze aus der Höhe sind die häufigste Todesursache.
Die brasilianischen Behörden haben Touristen dazu aufgerufen, ihre Sicherheit über jedes Foto zu stellen. Von der Tourismussektion Rio de Janeiros kam die Aussage: "Kein Bild ist ein Leben wert." Die Aussichtspunkte bieten sichere Winkel, um die Schönheit der Landschaft zu genießen, ohne körperliche Unversehrtheit zu riskieren.
Quellen: Infobae | Radio Mitre
Alfredo S. Quiroga