02/07/2026 15:39 - Actualidad
02. Juli 2026
Die polare Kältewelle, die das Zentrum und den Norden Argentiniens überrascht hat, hinterließ unvergessliche Bilder in der Provinz Buenos Aires. Wie berichtet wurde, wachten die Anwohner verschiedener Orte in der Provinz Buenos Aires am 2. Juli 2026 auf und fanden ihre Straßen und Gärten unter einer weißen Schneedecke vor.
Dieses in der Region seltene Phänomen wurde von den Einheimischen mit Freude und Staunen aufgenommen. Sie strömten auf die Straßen und teilten ihre Erfahrungen in den sozialen Netzwerken. Die Emotion der Nachbarn war greifbar, genossen sie doch ein Landschaftsbild, das normalerweise nur mit dem Süden des Landes oder den Andenregionen assoziiert wird.
Der Schneefall in Buenos Aires ist Teil einer polarer Kaltfront, die in mehreren Provinzen Warnungen ausgelöst hat. In Mendoza beispielsweise suspendierte die Bildungsbehörde am 2. Juli 2026 den Präsenzunterricht aufgrund von Temperaturen bis zu -5°C, Schneefall und Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. Im Großraum Buenos Aires (AMBA) und Umgebung fielen die Temperaturen ebenfalls signifikant, wodurch sich der Niederschlag in verschiedenen Teilen der Provinz als Schnee manifestierte.
Der Nationale Wetterdienst Argentiniens (Servicio Meteorológico Nacional, SMN) hatte vor dem plötzlichen Temperatursturz gewarnt. Die Familien nutzten den Tag, um Schneemänner zu bauen und das ungewöhnliche Szenario zu betrachten. Dies zeigt, dass auch bei intensiver Kälte Platz für Überraschung und gemeinschaftliche Freude besteht, bevor die Temperaturen in den kommenden Tagen wieder ansteigen sollen.
Quelle: Imago News
Alfredo S. Quiroga