08/07/2026 13:32 - Deportes
Der 7. Juli 2026 wird für immer in die Erinnerung aller Argentinier eingegraben bleiben. Die argentinische Fußballnationalmannschaft, trainiert von Lionel Scaloni (dem Mann, der Argentinien jüngste Titel brachte), erreichte ein historisches Comeback gegen Ägypten im Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Das Spiel fand im Mercedes-Benz-Stadion in Atlanta statt. Die Nationalmannschaft gewann 3:2, nachdem sie mit 0:2 zurückgelegen hatte, und bewies damit ihren unbrechbaren Geist.
Ägypten startete fulminant und ging durch Tore von Yasser Ibrahim und Ziko in Führung. Die Situation wurde noch angespannter, als Lionel Messi (der wohl beste Spieler der Welt und Kapitän Argentiniens) einen Elfmeter verschoss, der den Spielverlauf hätte ändern können. Der Ball wurde vom ägyptischen Torhüter Mostafa Shobeir großartig pariert, der damit zum großen Mann des Gegners wurde.
In der zweiten Halbzeit griff Trainer Scaloni in die Trickkiste und nahm drei entscheidende Wechsel vor: Nicolás Tagliafico, Leandro Paredes und Julián Álvarez kamen ins Spiel. Diese Einwechslungen brachten Frische und Durchschlagskraft ins Team, das nun ständig Gefahr vor dem ägyptischen Tor kreierte.
Die Erlösung kam in der 79. Minute durch einen präzisen Kopfball von Cristian Romero, der den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielte und die Hoffnung wieder entfachte. Die endgültige Magie kam in der Nachspielzeit, als Enzo Fernández in der 92. Minute das 3:2 besiegelte und damit das Comeback in nur 13 Minuten und 15 Sekunden vollendete. Unaufhaltsam!
Messi gab zu, nach dem verschossenen Elfmeter Verzweiflung gespürt zu haben, feierte aber den Kampfgeist des Teams. Sowohl Scaloni als auch Enzo Fernández waren in den Interviews nach dem Spiel sichtlich emotional.
Mit diesem Sieg qualifizierte sich Argentinien für das Viertelfinale der WM 2026 und wird am kommenden Samstag, den 11. Juli 2026, auf die Schweiz treffen. Die Schweiz hatte zuvor Kolumbien in Vancouver nach einem 0:0 mit 4:3 im Elfmeterschießen ausgeschaltet.
Alfredo S. Quiroga