14/07/2026 09:04 - Politica
Der argentinische Präsident, Javier Milei, hat für die kommenden Wochen eine internationale Agenda voller Aktivitäten angekündigt. Das Hauptziel dieser Reise ist es, den Außenhandel zu stärken und ausländische Investitionen nach Argentinien zu holen. Wie der argentinische Nachrichtendienst Infobae berichtet, betonte Milei, dass Argentinien theoretisch dreimal so viel Handel betreiben sollte wie derzeit. Er wies darauf hin, dass seine Auslandsreisen hervorragend funktionieren, um das argentinische Erfolgsmodell in der Welt zu präsentieren.
Am 25. Juli 2026 wird der Staatschef nach São Paulo, Brasilien, reisen, um an einer politischen Veranstaltung teilzunehmen, bei der Flavio Bolsonaro offiziell als Präsidentschaftskandidat der oppositionellen Rechten nominiert werden soll. Dieser politische Schachzug hat Reaktionen von der Regierung des brasilianischen Präsidenten Lula da Silva hervorgerufen. Der Generalsekretär der brasilianischen Präsidentschaft, Guilherme Boulos, äußerte seine Ablehnung auf dem sozialen Netzwerk X. Er kritisierte den Besuch mit abfälligen Äußerungen gegenüber dem argentinischen Präsidenten und deutete an, dass Mileis Anwesenheit dem Oppositionskandidaten eher Stimmen kosten würde.
Am 28. Juli 2026 wird Milei in Peru an der Amtseinführung von Keiko Fujimori teilnehmen.
Am 7. August 2026 wird er Abelardo de la Espriella in Kolumbien begleiten und anschließend seinen Amtskollegen Daniel Noboa in Ecuador besuchen.
Während seines Interviews bekräftigte der Staatschef seine Unterstützung für die Investitionssysteme RIGI (Régimen de Incentivo para las Grandes Inversionen / Anreizregime für Großinvestitionen) und den Súper RIGI, der für Investitionen von mindestens 1.000 Millionen US-Dollar konzipiert ist. Milei hob hervor, dass die argentinischen Provinzen, die sich diesen Steuervorteilen angeschlossen haben, hervorragende wirtschaftliche Ergebnisse erzielen. Er kritisierte jedoch die Regierungen der Provinzen Buenos Aires, Formosa und La Rioja, da sie sich aus ideologischen Gründen weigerten, sich anzuschließen, und somit ihre eigene Bevölkerung wirtschaftlich benachteiligen würden.
Originalquelle der Daten: Infobae
Alfredo S. Quiroga