16/07/2026 03:03 - Sociales
15. Juli 2026
Der historische 2:1-Sieg der argentinischen Nationalmannschaft gegen England im Halbfinale der Weltmeisterschaft 2026 löste im ganzen Land unaussprechliche Euphorie aus. In Mar del Plata, dem wichtigsten Badeort Argentiniens an der Atlantikküste, verwandelte sich die traditionelle Ecke der Avenida Luro und Mitre erneut in das Epizentrum der massenhaften Feier. Dort befindet sich das Monument zu Ehren von General San Martín, einem der Begründer der argentinischen Unabhängigkeit.
Die grenzenlose Freude über den Einzug ins Finale war jedoch von Momenten der Anspannung überschattet. Gegen 18:30 Uhr erlitt ein junger Mann von nicht mehr als 20 Jahren einen Sturz aus großer Höhe vom San-Martín-Denkmal. Personal des medizinischen Notdienstes (SAME) leistete sofortige Erste Hilfe. Der Jugendliche wurde bei vollem Bewusstsein in das Hospital Interzonal General de Agudos (HIGA) transportiert.
Die kollektive Euphorie hinterließ auch Bilder des Exzesses. Gegen 20:00 Uhr stürzte eine Ampelanlage an der Kreuzung Luro und Hipólito Yrigoyen zu Boden. Laut lokalen Medien wie 'Qué Digital' gab es einen zweiten Verletzten, der von der Ampel fiel. Damit mussten an diesem Abend insgesamt zwei Personen ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Um die riesige Menge an Fans zu schützen, wurde ein massiver Einsatz im Stadtzentrum gestartet. Kräfte der städtischen Patrouille, des Zivilschutzes, des Roten Kreuzes und der Polizei der Provinz Buenos Aires arbeiteten zusammen. Sie mussten die überschäumenden Emotionen der Fans bändigen, die den bekannten Gesang "wer nicht springt, ist ein Engländer" skandierten.
Der Triumph gegen England bedeutet den sechsten Sieg in Folge für Argentinien im Turnier und die Qualifikation für das große Finale der WM 2026. Das Team von Trainer Lionel Scaloni trifft am kommenden Sonntag in New Jersey auf Spanien. Die Tore von Enzo Fernández und Lautaro Martínez nach einer Vorlage von Messi bleiben unvergessen. Alle Argentinier träumen nun von einem weiteren Weltmeistertitel.
Quellen: 0223, Qué Digital, TN.
Alfredo S. Quiroga